5 clevere Anwendungen für Natron

5 clevere Anwendungen für Natron
Natron ist ein altes Hausmittel, mit dem du fast alles machen kann

Aus der Küche ist Natron nicht mehr wegzudenken. Die Abkürzung steht für Natriumhydrogencarbonat und wird vor allem als Triebmittel zum Backen verwendet. Doch ähnlich wie Backpulver sind auch hier die Anwendungsgebiete vielfältig. 

Natron besitzt clevere Eigenschaften. Dazu gehören ein hoher pH-Wert, der Säuren neutralisiert, sowie Schmirgelpartikel. Dies kann man sich gut zunutze machen für die Herstellung natürlicher Hausmittel und Beautyprodukte.

Wichtig zu wissen: Natron und Backpulver sind nicht identisch. Trotz der optischen Ähnlichkeit unterscheiden sich die Stoffe in der Zusammensetzung. Natron ist ein Salz, während Backpulver ein Mischprodukt ist, bestehend aus Natron und Säuremittel. Für die folgenden Einsatzzwecke ist Backpulver daher nicht uneingeschränkt zu empfehlen. 

 

1. Luftige Muffins

Luftige Muffins dank Natron
Richtig schön luftig: Natron machen diese Karamell-Bananen-Muffins perfekt

Muffins werden besonders locker, wenn du neben dem Backpulver auch noch eine Messerspitze Natron hinzufügst. Gib zusätzlich eine saure Zutat wie Buttermilch oder Joghurt in den Rührteig, damit das Triebmittel in Gang kommt, wie bei unserem Rezept für Karamell-Bananen-Muffins.

 

2. DIY-Putzmittel

Natron ist ein altes Hausmittel, das Fett löst, Kalk entfernt und unangenehme Gerüche neutralisiert. Um ein Reinigungsmittel herzustellen, musst du lediglich Natron und Wasser zu einer Paste anrühren. Anschließend mit einem Schwamm auftragen. Zum Gerüche Neutralisieren ein Schälchen mit Natron aufstellen, zum Beispiel im Kühlschrank. Alternativ helfen auch Backpulver oder Kaffeesatz.

 

3. Mittel gegen Sodbrennen und Übersäuerung

Die basische Wirkung von Natron kann bei Sodbrennen und Übersäuerung helfen. Natron aber niemals pur einnehmen, sondern ausschließlich in Wasser aufgelöst. Einfach eine kleine Menge zusammen mit Zitrone, Melasse oder Ahornsirup verrühren und trinken.

Wichtig zu wissen: Nicht zu viel Natron einnehmen, also nicht mehr als die Menge Säure, die neutralisiert werden soll. Fragen zu Dosierung und Anwendung am besten vorher mit dem Arzt abklären.

 

4. Natürliches Deo

Mit Natron Deo selber machen
Als Deodorant neutralisiert Natron unangenehme Körpergerüche, Foto: PhotoSG / Fotolia.com

Natron neutralisiert nicht nur Gerüche im Haushalt, sondern auch Körpergeruch. Statt sich wie früher die Achselhöhle damit einzupudern, kannst du daraus problemlos ein hautfreundliches Deodorant ohne Aluminium herstellen.

Fürs Deo 1-2 TL Natron in 100 ml abgekochtem, auf 49 °C abgekühltem Wasser unter ständigem Rühren komplett auflösen. Mischung in 2 Deoroller (à 50 ml) geben und optional 8 Tropfen rein ätherisches Limettenöl (z.B. von Primavera) hinzufügen. Das riecht nicht nur gut, sondern stoppt auch die Transpiration. Nach einer gewissen Zeit setzt sich das Öl oben ab. Daher vor dem Gebrauch schütteln.

 

5. Wellness für die Haut

Seiner Haut etwas Gutes gönnen und dabei Geld sparen? Das klingt gut, und ist dank Natron auch machbar. Denn aus dem weißen Pulver lassen sich im Handumdrehen Peeling und Badezusatz für zarte Haut herstellen.

Ein Natron-Badezusatz wirkt erfrischend, entschlackend und durchblutungsfördernd. Hierfür einfach nur 2 Tütchen Natron-Pulver in ein Vollbad geben und auf andere Badezusätze verzichten.

Ein Natron-Peeling entfernt dank der natürlich enthaltenen Schleifpartikel abgestorbene Hautschüppchen und Schmutzpartikel. Dazu Natron mit etwas Wasser in der Hand verreiben und anschließend einmassieren. Dabei vorsichtig sein, um Hautreizungen zu verhindern.

Backpulver aus dem Supermarkt wird in manchen Ratgebern auch zur Gesichtspflege empfohlen. Aus medizinischer Sicht ist davon abzuraten. Die im Backpulver enthaltenen Säuren können der Haut Schaden.

 

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