6. Gang - "Warum die Küche der wichtigste Raum einer Party ist"

6. Gang: "Warum die Küche der wichtigste Raum einer Party ist" - bier_208
Ohne Alkohol sind die meisten Privatparties sehr öde, Foto: Anna Ott für LECKER.de

Wieso wird bei Parties meist lieber gegessen als getanzt? Und muss man ständig schauen, ob sich der Partner amüsiert? Lesen Sie ihre und seine Gedanken im "12 Gänge Menü". Jeden Dienstag auf LECKER.de!

Er: Schön, die Jungs sind alle da. Am besten erstmal was zu trinken organisieren.

Sie: Hier sind aber ein Haufen perfektaussehender Mädels. Ich brauche dringend ein Glas Sekt. Was hat die denn da an?

Er: Wir kommen eindeutig zum richtigen Zeitpunkt. Alle stehen in der Küche, plündern das Buffet und bedienen sich am Kühlschrank. Perfekt.

Sie: Die Mini-Windbeutel und die Schokoladentarte sehen ja köstlich aus. Und die Kanapees auch. Ob ich noch was esse? Eigentlich schon zu spät. Aber wenn ich nur Alkohol nehme, dann bin ich zu schnell betrunken. Und benehme mich nachher noch vor seinen Freunden daneben.

Er: Frauen sind unglaublich. Essen den ganzen Tags nix und hauen sich abends Süßigkeiten rein.

Sie. Im Restaurant hab ich vorhin immerhin fast nichts angerührt.

Er: Ich hab zwar eigentlich keinen Hunger mehr nach dem riesigen Steak, aber der Nudelsalat sieht gut aus. Später. Erstmal Boris suchen.

Sie: Eigentlich super, auf einer Party vorgezeigt zu werden, auf der fast alle schon betrunken sind.

Er: Ist sie nicht zauberhaft?

Sie. Allerdings gar nicht toll, wenn man sich heillos overdressed fühlt. Alle Mädels tragen Jeans oder Miniröcke! Nur ich hab ein megakonservatives Kleid an. Ich gehe erstmal aufs Klo und klaue mir Haarspray.

Er: Eine Anwältin als Freundin wäre sicherlich praktisch.

Sie: Sehe ich so spießig aus? Irgendwas muss ich machen.

Er: Ja, ist sie nicht die hübscheste Frau im ganzen Raum?

Sie: Schließlich ist sein schwarzes Hemd superlässig für Elterntreffen und Party. Männer haben’s gut. Wo ist sie hin?

Er: Hoffentlich amüsiert sie sich. Bisher fanden die Jungs sie ganz nett.

Sie: Ob Christopher merkt, wenn ich ihm etwas Haarwachs klaue?

Er: Aber wie um Himmels willen kommt Boris drauf, dass sie Jura studiert hat?

Sie: Schon viel besser.

Er: Irgendwie sieht sie anders aus.

Sie: Jetzt fragt hoffentlich niemand mehr, ob ich BWL oder Jura studiert hab. Sollen die Männer doch über den Job quatschen. Ich gehe mal zu den Mädels da drüben und frag sie, wo man hier Cocktails gemixt bekommt.

Er: Sie ist wirklich eine Small-Talk-Königin. Und sicher gleich betrunken. Ich lass sie mal in Ruhe quatschen und gehe auf den Balkon rauchen.

Sie: Nachts essen ist gar nicht gut. Aber wenn die anderen Mädels auch soviel Nudelsalat reinstopfen können, dazwischen pappige Salzstangen und Weißbrot, dann brauch ich kein schlechtes Gewissen haben. Cheers! Wie hieß die Frau noch mal, die die Kürbissuppe mitgebracht hat?

Am Ende einer Party rücken alle zusammen

Er: Wieso steht das Bier eigentlich nicht auf dem Balkon, sondern in der Küche?

Sie: Herrlich, wie kommunikativ Essen doch auf einer Party ist. Das Rezept zu der Suppe kann sie ja auf die Serviette kritzeln. Ob ich das Weiße mal probiere? Sieht nach überbackenem Schafskäse aus. Am besten mal jemanden fragen, wie das schmeckt.

Er: Wieso sind bloß immer alle in der Küche? Niemand tanzt, dabei ist das Wohnzimmer groß und leer.

Sie: Interessanter Geschmack. Undefinierbar, aber gut. Eigentlich ist mir schlecht, aber von der Tarte muss ich noch was probieren. Morgen mache ich Diät.

Er: Ich brauch dringend einen Schnaps. Das Steak liegt mir quer im Magen. Und wo ist sie eigentlich? Natürlich am Buffet.

Sie: Wie leicht man durch Essen mit fremden Leuten ins Gespräch kommt. Und wo ist der Typ, der mir einen Cocktail versprochen hat?

Er: Sie scheint sich zu amüsieren. Perfekt, wenn man seine Freundin auch mal alleine auf einer Party lassen kann, statt sie zu unterhalten. Meine Exfreundin hätte den ganzen Abend neben mir gestanden und sich über das laienhafte Essen mokiert und dabei Cola light getrunken.

Sie: Was guckt er denn so komisch? Gefällt ihm etwa meine neue Kette aus Zuckerperlen nicht? Oder hab ich Schokolade am Mund? Huhu!

Er: Sie sieht kein bisschen mehr wie eine angebliche Anwältin aus. Hat sie da Schafskäse auf dem Kleid? Ihre Lippen sind ganz lila von Rotwein. Wieso kleben ihre Haare so?

Sie: Mir ist schlecht.

Er: Ich nehme sie mal lieber jetzt mit nach Hause. Und esse ihre Kette auf.

Von Clara Ott

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