Açai-Bowl selber machen – so geht's

Acai-Bowl mit Beeren
Mit unserem Grundrezept können Sie diese Açai-Bowl mit Blaubeeren und Granatapfelkernen zaubern

An diesem Superfood-Trend führt fast kein Weg vorbei: Die Açai-Beere beherrscht in hübsch hergerichteten Schüsseln die sozialen Netzwerke. In München, Berlin, Hamburg und Düsseldorf haben sogar Cafés eröffnet, die sich der exotischen Frucht widmen. Auf den Speisekarte? Natürlich Açai-Bowls. So werden Smoothies genannt, die mit der Beere angerührt werden.

Da sie zum Trinken zu dickflüssig sind, werden sie aus Schüsseln (auf Englisch "Bowl") gelöffelt. Die leckeren Açai-Bowls sind total einfach zu Hause nachzumachen. Das beste Grundrezept dafür, finden Sie natürlich hier. Übrigens: "Açai" wird, anders als man denkt, nicht "Akai" sondern "Ass-a-i" ausgesprochen.

 

Was ist Açai überhaupt?

Ursprünglich aus Brasilien, wuchs der Bekanntheitsgrad der Beere ab 2005 auch in Europa und den USA stetig. Angeblich entdeckten Surfer die Früchte bei den brasilianischen Ureinwohnern und brachten sie mit nach Kalifornien. Bei uns gilt Açai als Superfood – in Brasilien ist sie ein ganz normaler und wesentlicher Teil der Ernährung. Dort wachsen die kleinen, dunkelvioletten Beeren an den Küsten auf Kohlpalmen.

Das Problem: Die ein bis zwei Zentimeter kleinen Beeren bestehen zu 90 Prozent aus einem Kern, und nur die Haut ist essbar. Zudem verderben sie innerhalb eines Tages. Darum sind sie in Deutschland auch so gut wie nie frisch zu bekommen. Stattdessen können Sie Açai als Kapseln, Pulver, Saft, gefroren oder getrocknet im Supermarkt, Reformhaus oder der Apotheke kaufen.

Acai-Bowl ohne Toppings
Typisch für Açai-Bowls ist ihre kräftige dunkel-violette Farbe, Foto: lazyllama; fotolia
 

Wieso ist das gesund?

Die Beeren enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe, die den Stoffwechsel anregen. Sie sollen so dabei helfen, die Pfunde purzeln zu lassen. Wissenschaftlich bestätigt ist das aber nicht. Sicher ist, dass der blaue Farbstoff, Anthocyan, ein Antioxidant ist. Dieser fängt freie Radikale im Körper. Das ist super, da freie Radikale die Zellmembranen attackieren und Krankheiten mitverursachen können.

Darum gilt Açai auch als Jungbrunnen und Gesundheits-Booster. Fakt ist: Açai-Beeren enthalten weniger Anthocyane als beispielsweise Holunder, schwarze Johannisbeeren oder Rotkohl.

 

Wie mache ich eine Açai-Bowl?

Das Tolle an der Açai-Bowl: Jede Variation die Ihnen einfällt ist möglich. Sie können die Bowl nach Ihrem Geschmack aufpeppen. Alles was sie dafür brauchen, ist dieses Grundrezept – und einen Mixer:

Für die Grundmasse:

Für eine Schüssel schälen Sie drei Bananen und schneiden sie dann in Stücke. Drei Äpfel waschen, schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Stücke schneiden. Dann 400 Gramm Açai-Beeren, die Bananen- und Apfelstücke in einen Standmixer geben und fein pürieren. Geben Sie anschließend die Masse in eine Schale.

Natürlich können Sie das Grundrezept mit anderen (tiefgefrorenen) Beeren, Quark oder Joghurt verfeinern. Für mehr Süße greifen Sie zu Honig oder alternativen Süßungsmitteln.

Für die Toppings:

Eine weitere Banane schälen und in feine Scheiben schneiden. Einen Granatapfel halbieren und die Kerne mit einem Löffel aus der Schale klopfen. Circa 200 Gramm Blaubeeren waschen und trocken tupfen. Danach die Bananenscheiben, die Granatapfelkerne und die Blaubeeren auf die Açai-Masse geben – nicht unterrühren! Schließlich wollen Sie doch die schöne Frucht-Deko auch sehen. Dann noch zwei Esslöffel Hanfsamen darüber streuen. Fertig!

Bei den Toppings können Sie zu allem greifen, worauf Sie gerade Lust habe oder was der Kühlschrank hergibt. Wie wäre es zum Beispiel mit Avocado, Haferflocken, Nüsse, Beeren, frische oder getrocknete Früchte, Chia-Samen, Kokosflocken, Schokosplitter oder Zimt?

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