Al dente - aber bitte mit Biss!

Al dente - aber bitte mit Biss!
Bitte probieren: Sind die Spaghetti schon al dente?

Weiche Nudeln, matschiges Gemüse? Bitte nicht! "Al dente" ist gerade bei Pasta für die meisten Genießer das Ziel. Die Nudeln und Beilagen sind dann bissfest – außen weich und im Kern noch mit etwas Widerstand für die Zähne. Mit unseren Tipps klappt es garantiert!

Was "al dente" bedeutet, liegt ein wenig im Ermessensspielraum des Kochs. Was viele Deutsche als perfekt bissfeste Nudeln betrachten, ist für so manchen Italiener vielleicht schon zu matschig. Generell aber gilt: Al dente ist dieser magische Bereich zwischen noch harten und bereits weichen Nudeln. Der Ausdruck stammt aus dem Italienischen und bedeutet etwa "zum Zahn" oder "für den Zahn". Er wird manchmal auch für die Bissfestigkeit von Gemüse und Hülsenfrüchten verwendet.

 

So kochen Sie Pasta al dente

Zunächst einmal sollten Sie Pasta immer in ausreichend Salzwasser garen. In einem zu kleinen Topf kleben sie leicht aneinander und werden nicht gleichmäßig gar. Wählen auch Sie einen möglichst großen Topf, um zu vermeiden, dass das Wasser überkocht. Das Gefäß sollte nur zu maximal zwei Dritteln gefüllt sein, denn durch die Zugabe der Pasta steigt der Wasserpegel natürlich ein gutes Stück und Nudelwasser sollte immer sprudelnd kochen.

Sind Sie beim Verhältnis von Salz zu Nudeln zu Wasser unsicher, halten Sie sich an diese goldene Faustregel: 10 - 100 - 1000. Dabei kommen 10 Gramm Salz auf 100 Gramm Nudeln und 1000 Milliliter (= 1 Liter) Wasser. Am besten geben Sie das Salz erst ins Wasser, wenn es schon kocht. Es erhöht nämlich den Siedepunkt und verzögert somit das Kochen. Tipp: Haben Sie es mal versehentlich zu gut mit dem Salz gemeint, können Sie das Malheur mit einer rohen Kartoffel im Kochwasser abmildern. Die Knolle nimmt das überschüssige Salz auf und entzieht es so dem Wasser.

Spaghetti al dente zu kochen ist nicht schwer, wenn Sie ein paar Grundregeln beachten.

Gleich nach Zugabe der Nudeln und dann etwa alle drei Minuten sollten Sie kurz umrühren, damit sich die Pasta nicht auf dem Topfboden absetzt und zusammenklebt. Außerdem werden die Nudeln auf diese Weise gleichmäßig gegart. Am besten sollte Pasta im offenen Topf kochen. Für das perfekte al dente-Ergebnis stellen Sie sich am besten die Eieruhr auf zwei Minuten vor der auf der Packung angegebenen Kochzeit. So behalten Sie den Kochverlauf gut im Blick und können den richtigen Zeitpunkt abpassen. Fischen Sie eine Nudel aus dem Wasser und probieren Sie: Schon al dente? Dann können Sie die Nudeln abgießen.

Übrigens: Wollen Sie die Nudeln nach dem Abgießen direkt mit heißer Bolognese mischen, nehmen Sie die Pasta lieber eine Minute vor dem perfekten Garzeitpunkt vom Herd. Die Nudeln garen nämlich in der heißen Soße noch nach.

 

Auch Gemüse ist al dente lecker

Für schön bissfestes Gemüse genauso wichtig: Überlassen Sie es gegen Ende der Garzeit nicht sich selbst, sondern überwachen den Kochfortschritt. Spüren Sie beim Einstechen mit einer Messerspitze noch etwas Widerstand, ist das Gemüse perfekt bissfest gegart. Achten Sie dabei auf die unterschiedlichen Garzeiten, wenn Sie zum Beispiel Gemüsesorten wie Möhren und Blumenkohl im selben Topf kochen.

Kategorie & Tags
Mehr zum Thema
Spiralschneider
 
Preis: EUR 7,49 Prime-Versand
Avocadoschneider
 
Preis: EUR 9,99 Prime-Versand
Smoothie Mini Mixer
UVP: EUR 59,99
Preis: EUR 32,00 Prime-Versand
Sie sparen: 27,99 EUR (47%)
Mutti kocht am besten Online

LECKER Magazin

LECKER bei WhatsApp

LECKER Scouts - jetzt anmelden und testen!
 
 

LECKER Community - Jetzt anmelden

 

LECKER Abo mit Prämie

Hier geht's zum Abo >>

Vielen Dank, dass dir unsere Rezepte und Artikel auf
www.LECKER.de gefallen.
Wir freuen uns auf deinen nächsten Besuch!
Copyright 2015 LECKER.de. All rights reserved