Aldi eröffnet Pop-up-Restaurant

Phyllis Kuhn
Aldi Pop-Up Bistro
Foto: Aldi

Mit einem Pop-up-Bistro, das Ende April in Köln eröffnen soll, will der Discounter neue Wege in der Kunden-Adressierung testen.

Aldi kennt man bisher als Discounter, der preiswerte Lebensmittel verkauft. In letzter Zeit hat das deutsche Unternehmen jedoch auch andere Geschäftszweige getestet. So hat Aldi bereits im Herbst 2016 fünf Tage lang einen Pop-Up Weinstore in Düsseldorf getestet.

Unter einem Pop-up-Store versteht man ein Geschäft, das nur vorübergehend und meistens in nur einer bestimmten Stadt eröffnet wird und bestimmte Produkte einer bereits bekannten Marke anbietet. Unternehmen nutzen das Konzept häufig, um neue Produkte oder Geschäftsideen direkt am Endkunden zu prüfen. Aldi hatte im vergangenen Jahr unter dem Namen „Meine Weinwelt“ getestet, wie Kunden auf ein reines Wein-Geschäft von Aldi reagieren.

 

Das Konzept Pop-up-Store macht Schule

Auch Hauptkonkurrent Lidl hat im Jahr 2016 das Konzept Pop-up-Store ausprobiert. Unter dem Namen „Esmara“ eröffnete der Discounter am vornehmen Neuen Wall in Hamburg ein Modegeschäft, in welchem ausschließlich Kleidung, Schuhe und Accessoires der Textilmarken von Lidl verkauft wurden. Möbelriese IKEA sprang im letzten Jahr ebenfalls auf die Pop-Up Welle auf. Das Unternehmen eröffnete in London ein DIY-Pop-up-Restaurant. Für die Dauer von gut drei Wochen konnten Gäste hier an Koch-Events teilnehmen, im dazugehörigen Café Snacks genießen oder im angehängten Shop Küchenutensilien einkaufen.

 

Aldis Pop-Up Bistro setzt auf Gastronomie statt Verkauf

Aldi setzt in seinem Pop-up-Bistro auf eine klare Linie. Anders als bei der Umsetzung von IKEA sollen im Aldi-Bistro keine Waren verkauft werden. Nach dem Motto „Jedes Mahl einfach lecker“ gibt es täglich ein anderes Menü bestehend aus Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise. Bei der Hauptspeise kann aus verschiedenen Möglichkeiten (zum Beispiel Fleisch oder vegetarisch) ausgewählt werden. Alle Speisen sind aus Aldi-Produkten zubereitet. Dank ausliegender Rezeptkarten können die Gerichte zu Hause nachgekocht werden. Für die Kreation der Gerichte konnte Aldi den Küchenchef Robert Marx gewinnen. Dessen Wuppertaler Restaurant „Roberts“ wurde 2015/2016 von „Der Feinschmecker“ in der Kategorie „Die besten Restaurants für jeden Tag“ ausgezeichnet.

 

Upcycling meets Vintage-Chic

Aldi Pop-Up Bistro Inneneinrichtung
Das Aldi-Bistro von innen, Foto: Aldi

In der Architektur des Pop-up-Bistros setzt Aldi auf kreative Elemente: Acht, aus dem Aldi-Logo bekannte, Schiffscontainer bilden eine Konstruktion, die industriellen Upcycling-Charme mit modernen Details und viel Komfort verbinden soll. Im Gastraum finden sich viele Glaseinsätze in den Wänden. Das Mobiliar besteht aus Vintage-Möbeln und eigens entworfenen Design-Objekten.

 

Infos:

Das Pop-up-Bistro von Aldi eröffnet am 26. April im Kölner Mediapark). Bei erfolgreichem Start des Projektes sind weitere Standorte in ganz Deutschland geplant.

Öffnungszeiten: täglich von 11-21 Uhr

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