Alexander Herrmann - "Tiefkühlpizza ist nix für mich."

Alexander Herrmann: "Tiefkühlpizza ist nix für mich." - interview_alexander_herrmann
Alexander Herrmann kocht mit kanadischen Lebensmitteln.

Das kanadische Landwirtschaftsministerium lud vergangenen Donnerstag zum Dinner mit Sternekoch Alexander Herrmann, seit Kurzem Botschafter für Lebensmittel aus Kanada. Der sympathische Franke brachte Bison und Ahornsirup mit und wir hatten Ihre Fragen im Gepäck!

Bei LECKER.de auf Facebook hatten wir gefragt, was Sie schon immer mal von Alexander Herrmann wissen wollten - und hier sind seine Antworten!

Was kocht ein Sternekoch zu Hause?

Ich habe natürlich einen Vorteil: Mein Hotel ist vom Privathaus nur so 27 Meter weit weg, das heißt, ich nehme oft vorbereitete Sachen mit. Wenn wir zum Beispiel für's Personal Bolognese kochen, dann vakuumiere ich immer so drei, vier Beutel, die friere ich mir dann ein. Oder es gibt einfach eine Brotzeit, einen Salat, ein paar Bratkartoffeln. Aber alles frisch gekocht! Einmal im Jahr probiere ich eine Tiefkühlpizza aus und jedes Mal komme ich zu dem Schluss: Das ist nix für mich.

Kaufen Sie selber Kochbücher?

Klar! Ich habe – gefühlt – zu Hause hundert Kochbücher, aber das letzte habe ich so vor acht Jahren gekauft. In der Zeit habe ich viele Kochbücher gekauft, das war in dieser Lernphase, auch zur Findung des eigenen Stils. Mittlerweile kaufe ich keine mehr, denn die bringen mich nicht mehr weiter. Ich blättere aber gerne mal eins durch. Und ich freue mich, wenn ich Bücher geschenkt bekomme. Mario Kotaska hat mir jetzt sein neues Buch "Street Food" geschenkt. Das finde ich cool!

Gibt es ein Gericht, das bei Ihnen meistens schief geht?

Naja, wenn du für ein Gourmet-Restaurant ein Menü mit sechs, sieben, acht verschiedenen Gänge zusammenstellst, da kochst du natürlich nicht einfach mal einen Gang und sagst: "Alles super!". Das ist ein Wahnsinnsaufwand! Es kann zehn Minuten dauern und du sagst, "Jawoll, so ist es riesig!" oder zehn Stunden. Aber das ist ja auch die Champions League, das ist schon wirklich herausfordernd. Und ich glaube, Leberknödel kann ich nicht so gut.

Wie schaffen Sie den Spagat zwischen TV-Show, Tournee, Restaurant – Sie sind ja eigentlich immer unterwegs, oder?

Es scheint so, ist aber nicht so. Klar, für die Tournee war ich viel unterwegs, keine Frage. Das waren jetzt dreißig Orte im Januar und Februar. Während dieser Zeit gab es aber keine Fernseh-Aufzeichnungen, die waren im Dezember und jetzt wieder welche im Februar. Damit das funktioniert, habe ich eine sehr gute Organisation. Und es gibt genügend Dinge, die ich auch absage!

Worauf dürfen wir uns dieses Jahr noch freuen?

Also, ich persönlich freue mich sehr über die Küchenschlacht! Das ist meine Lieblingssendung, da geht mein Herz drin auf. Aber ich muss auch "Dankeschön" sagen, an all die Leute, die das sehen. Jetzt haben wir gerade erstmal die Tour abgehakt, mal schauen, ob ich damit im Herbst nochmal starte. Kochbuch werde ich keins machen, das ist ganz klar. Ich brauche jetzt erstmal ein Jahr Pause. Und dann schauen wir weiter.

Wir sind gespannt! Herzlichen Dank!

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