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Artischocke - Lieblingsgemüse aus der französischen Küche

Artischocken haben das ganze Jahr über Saison.
Artischocken haben das ganze Jahr über Saison.

In Frankreich sind die feinherben Korbblütler aus der Küche kaum noch wegzudenken. Besonders die Herzen der Artischocken gelten als besondere Delikatesse. Auch auf deutschen Tellern ist die schön anzusehende Kulturpflanze ein gern gesehener Gast. Die Artischocke erfordert zwar etwas Zeit beim Putzen, belohnt dann aber mit einem einzigartigen Geschmack. Zudem ist sie seit Jahrhunderten eine geschätzte Heilpflanze.

 

Herkunft:

Die Artischocke zählt zur Familie der Korbblütler, ebenso wie Chicorée, Topinambur, Kamille oder Löwenzahn. Die distelartige Pflanze stammt aus dem Mittelmeerraum. Sie wurde bereits vor etwa 2.000 Jahren von Gelehrten schriftlich erwähnt und ab dem ersten Jahrhundert nach Christi kultiviert. Heute gehört Frankreich zu den Hauptanbaugebieten, aber auch Italien, Spanien, die Türkei und Israel.

 

Einkauf/Saison:

Artischocken haben in Regionen mit mildem Klima das ganze Jahr über Saison. Besonders gut schmecken sie von Juni bis Oktober. Gegessen wird die Knospe, deshalb werden Artischocken vor der Blüte geerntet. Artischocken sollten beim Kauf schwer sein und sich fest anfühlen. Achten Sie darauf, dass der Stiel nicht ausgetrocknet ist und sich auf den Blättern keine Druckstellen gebildet haben.

 

Zubereitung:

Artischocke kochen
Bevor Artischocken gekocht werden, müssen Stiel, äußere Blätter und Blattspitzen entfernt werden

Bei einigen kleinen Sorten kann die gesamte Knospe verzehrt werden. Ansonsten sind nur die unteren, fleischigen Teile der Blätter und das sogenannte Herz essbar. Zunächst wird der lange Stiel kraftvoll von der Blüte abgebrochen. Dann schneiden Sie die äußeren Blätter mit einem kleinen Küchenmesser ab und entfernen die Spitzen der Blätter. Die Artischocken werden dann mit ein paar Spritzern Zitronensaft und Essig sowie einer Prise Salz 30 - 40 Minuten, gekocht. Die Artischocken sind gar, wenn sich die Blätter leicht abziehen lassen. Nach dem Kochen wird das ungenießbare Heu aus der Mitte der Artischocke entfernt.

 

Gerichte mit Artischocken:

Im Feinschmeckerland Frankreich werden Artischocken traditionell gedünstet und dann mit Dip oder einer Vinaigrette verzehrt. Eine beliebte Zubereitungsart ist es aber auch, sie zu Ratatouille zu verarbeiten oder Flammkuchen mit eingelegten Artischocken zu belegen. Ebenso verleihen die Distelgewächse herzhaften Tartes das gewisse Etwas. Was viele nicht wissen: Artischocken harmonisieren hervorragend mit Blauschimmelkäse.

Das passende Rezept finden Sie hier: Artischocke trifft Saint Agur

Artischocke trifft Saint Agur
Artischocken mit Saint Agur gefüllt, mit zweierlei Dip, Foto: Saint Agur by Food & Foto Experts
 

Aufbewahrung:

Je länger und saftiger der Stiel ist, desto länger halten sich die Artischocken im Kühlschrank. Der Stiel versorgt die Knospe nämlich mit Feuchtigkeit. In einem feuchten Tuch eingeschlagen hält sich das Gemüse einige Tage im Gemüsefach. Grundsätzlich sollten Sie Artischocken aber so bald wie möglich zubereiten.

 

Gesundheit:

Die Artischocke wird seit Hunderten von Jahren als Heilpflanze geschätzt. Sie fördert die Verdauung, senkt den Cholesterinspiegel und wirkt dank des Bitterstoffs Cynarin positiv auf die Funktion von Leber und Galle. Die Knospe enthält zudem B-Vitamine, Vitamin A und E sowie Eisen, Magnesium und Calcium. 2003 wurde die Artischocke zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. 

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