Beilage

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Die Beilage besteht aus warmen Lebensmitteln, die zum Hauptgericht serviert wird. Die Beilage ergänzt Hauptspeisen wie Fleisch- oder Fischgerichte sowohl optisch als auch geschmacklich. Je nach Art und Weise wie Sie zubereitet werden, bringen die Nebendarsteller den wahren Charakter der Hauptspeise erst richtig zur Geltung.

Die typischen Beilagen, die in Deutschland regelmäßig auf den Tisch kommen sind Reis, Nudeln und Kartoffeln. Sie lassen sich schnell und abwechslungsreich zubereiten und nehmen in der Beilagen-Küche einen festen Platz ein. Gerade Kartoffeln sind ausgesprochene Verwandlungskünstler: Sie lassen sich als Kartoffelpüree, Bratkartoffeln oder als Salzkartoffeln zubereiten. Nudeln sind besonders beliebt und passen zu vielen Gerichten. Reis als Beilage ist ausgesprochen gesund.

Kartoffeln

Kartoffeln zählen weltweit zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln und sind auf dem Speisplan äußerst vielfältig einsetzbar. Als klassische Beilage sind sie aus der deutschen Küche nicht wegzudenken. Weltweit gibt es mehr als 4.000 Kartoffelsorten. Diese unterscheiden sich weniger im Geschmack als in ihrer Kocheigenschaft und werden so in fest kochende, vorwiegend fest kochende und mehlig kochende Sorten unterteilt. Je nach Gericht kommen Knollen mit mehr oder weniger hohem Stärkeanteil zum Einsatz.

Fest kochende Kartoffeln sind von fester Konsistenz, die auch während des Kochens beibehalten wird. Sie zeichnen sich beim Braten und Frittieren aufgrund des kleinen Stärkegehalts durch geringfügige Verfärbung aus. Die vorwiegend fest kochende Kartoffel ist sichtlich ihrer Konsistenz zwischen den fest und mehlig kochenden Kartoffeln. Sie binden Saucen sehr gut und sind daher bestens als Beilage geeignet. Beim Backen, Braten und Frittieren verfärben sie sich aufgrund des höheren Stärkegehalts allerdings leicht bräunlich. Die mehlig kochende Kartoffel ist in der Konsistenz leicht mehlig und zerfällt aufgrund des hohen Stärkegehalts beim Kochen schnell und ist sehr weich. Sie eignet sich für die Zubereitung von Pürees und Knödeln besonsders gut.

Zubereitung: Salzkartoffeln
So wird Kartoffelpüree zubereitet
Zubereitung: Bratkartoffeln

Nudeln

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In Italien zählt Pasta zu den Hauptnahrungsmitteln. Auch in Deutschland sind Nudeln fest etablierte und vielseitige Beilagen, die sich einfach und schnell zubereiten lassen.

Nudeln sind in unterschiedlichen Formen zu bekommen. Welche der verschiedenen Nudelformen man wählt, hängt vom Gericht ab. In der deutschen Küche sind Bandnudeln, Spiralen oder die schwäbischen Spätzle beliebte Beilagen. Sie lassen sich gut mit Fisch, Fleisch oder auch Meeresfrüchten kombinieren. Spiralen passen sehr gut zu Gemüse und Fleisch sowie zu Speisen mit reichhaltigen Sauce. Bandnudeln ergänzen Braten mit Sauce sowie Fisch und Fleischgerichte.

Nudeln unterscheiden sich insbesondere in der Mehlsorte. Italienische Pasta wird ohne Eier aus Hartweizengrieß hergestellt. In Deutschland werden Eiernudeln gerne aus Weichweizenmehl und wie der Namen schon verrät, mit Eiern produziert. Gesünder sind hellbraune Vollkornnudeln. Der Nudelteig wird aus vollem Getreide hergestellt. Die gesündere Variante enthält somit mehr Ballast- und Mineralstoffe. Daneben gibt es noch die exotischen Glas- und Reisnudeln. Gefärbte und aromatisierte Nudeln sind eine optische und geschmackliche Ergänzung in der Beilagenküche. So werden etwa grüne Nudeln mit Spinat gefärbt oder rote Nudeln mit Rote Beete.

Nudeln richtig kochen

Reis

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Neben Mais und Weizen zählt der Reis zu den wichtigsten Nahrungsmitteln. Weltweit gibt es mehr als 8.000 Sorten. Reis ist auch in der deutschen Küche eine vielfältige Beilage, die insbesondere Lieferant von Kohlenhydraten, Proteinen und wertvollen Mineralstoffen ist – insbesondere Naturreis. Reis gibt es in unterschiedlichen Farben. Ob der Reis weiß oder eher dunkel ist, hängt von der Verarbeitung ab. Grundsätzlich hat ungeschälter Reis – also der braune Naturreis – einen deutlich höheren Nährwert als geschälter, weißer Reis. Die weiße Farbe erhält der Reis aufgrund seiner Verarbeitung. Beim weißen Reis werden Schale, Silberhaut und Keimling entfernt. Der braune Naturreis oder auch Vollkornreis besitzt im Gegensatz zum normalen Reis noch Silberhäutchen, Keimling und vitaminreiche Schale. Naturreis hat so einen deutlich höheren Nährwehrt als geschälter Reis.

Reis gibt es in unterschiedlichsten Formen: Neben Rundkorn- gibt es Mittelkorn und Langkornreis. Langkornreis ist Reis in länglicher Form. Er bleibt beim Kochen schön körnig und locker. Schnell gar wird der sogenannte Paraboiled Reis. Bei diesem Langkornreis wird durch ein spezielles Dampf-Druck-Verfahren dem Korn die in den äußeren Schichten liegende Vitamine zugeführt. Dies geschieht vor dem Schleifen, also bevor die Schalen entfernt werden. Besonders aromatische Reissorten nennt man Duftreis. Bekannt ist der zart duftende Basmatireis aus dem Himalaja. Der kleinförmige Rundkornreis ist in seiner Konsistenz besonders weich und klebrig. Er zerkocht leicht und eignet sich für Milchreis. Zwischen den beiden Reissorten liegt der Mittelkornreis. Er ist etwas dicker als der Langkornreis und ist auch beim Kochen noch körnig und locker. Besonders teuer ist schwarzer oder wilder Reis. Sein Anbau und Ernte sind sehr aufwendig. Er schmeckt nussiger und muss doppelt so lange wie Langkornreis kochen.

Reis richtig kochen

 
 
 
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