Tellerrand

Buch-Tipp: "Indien – das Kochbuch"

Sarah Krecker
Indien - das Kochbuch
"Indien - Das Kochbuch", ein Rundumwerk der indischen Esskultur

Kulturgeschichte zum Nachkochen: Food-Journalist Pushpesh Pant stellt in "Indien – Das Kochbuch" 1.000 Rezepte aus seiner Heimat vor. Sie reichen bis zum Reich der Mogulen zurück und geben regionale Unterschiede wieder. Ein schönes Standardwerk für Indien-Fans.

Curry, Tandoori Chicken und Mango Lassi gehören zu den kulinarischen Wahrzeichen Indiens. Die Esskultur des Landes ist aber weitaus komplexer. Je nach Vegetation und Entwicklung einer Region herrschen große Geschmacksunterschiede. Würzt der Norden viel mit Chilischoten und Kreuzkümmel, bevorzugt der Süden Curryblätter und Senfsaat. "Indien – das Kochbuch" lässt diese Aromenvielfalt auf mehr als 800 Seiten aufleben – durch die Verbindung aus Kulturgeschichte, Originalrezepten und verspieltem Design.

Optisch erinnert das Kochbuch-Cover an einen Reissack, der in kaum einen Haushalt des Landes fehlt. Umhüllt von Leinen wiegt das Werk denn auch stolze 1,5 Kilogramm, liegt dennoch gut in der Hand. Die vorgestellten 1.000 Gerichte wurden von Pushpesh Pant ausgewählt, Food-Journalist und Kochbuchautor. Er sammelte die Rezepte 20 Jahre lang auf Reisen quer durch die Heimat. Ein Mammutprojekt, zu dem der Leser dank guter Struktur leichten Zugang findet.

Alle Rezepte sind landestypisch inszeniert, mit Geschirr aus Aluminium und Bananenblättern

Kochideen für ein Leben lang

Unterteilt ist "Indien – Das Kochbuch" in elf Kapitel. Zum Anfang gibt es eine "Einführung" über die kulinarische Landesgeschichte, Ayuverda als Fundament der indischen Ernährung, regionale Vorlieben und darüber, wie typischerweise Mahlzeiten gegessen werden. Anschließend folgt der wichtigste Teil, die Rezeptsammlung. Sie ist unter anderem sortiert nach beliebten Speisen wie "Hauptgerichte", "Häppchen und Snacks" oder "Gewürzmischungen und –pasten". Andere Kapitel widmen sich wiederum beliebten Zutaten: "Hülsenfrüchte", "Brot" und "Reis". Aufmerksamkeit erhalten in "Gastköche" auch Kreationen von bekannten indischen Köchen. Das Buch bietet Kochideen für ein Leben lang.

Autor Pushpesh Pant erhebt den Anspruch, mit seinem Werk das einzige Buch über die indische Küche verfasst zu haben, das man besitzen sollte. Ein oft gehörter Superlativ, der in diesem Fall sogar und unbedingt angebracht ist. erscheint im Edel Verlag, Hamburg, und kostet 39, 95 Euro.

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