Butterschmalz & Co. - das können Sie unbesorgt essen

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Inhaltsstoffe wie Butterschmalz enthalten keine Laktose., Foto: Corbis

Wer keinen Milchzucker verträgt, hat gelernt, Zutatenlisten aufmerksam zu lesen. Die Betroffenen verzichten auf alles, in dem sich Laktose befinden könnte. Doch oftmals schießen sie - wie zum Beispiel bei Butterschmalz - damit über das Ziel hinaus.

Denn viele Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Butterschmalz, klingen zwar nach Milch oder Milchbestandteilen, haben mit Laktose aber nichts (mehr) zu tun. Verzicht ist in diesen Fällen also gar nicht nötig. Die verdächtig klingenden Zutaten wie Butterschmalz sind bei der industriellen Verarbeitung der Lebensmittel so weit gereinigt oder verändert worden, dass sie für Menschen mit Laktoseintoleranz keine Gefahr darstellen. Zu diesen laktosefreien Zutaten gehören zum Beispiel:

 

  • Butterschmalz: Butterschmalz wird hergestellt, indem man der Butter durch Erhitzen und Filtern das Wasser, Milcheiweiß und den Milchzucker entzieht. In seinen Eigenschaften ist Butterschmalz dem echten Schmalz aus Tierfett sehr ähnlich. Butterschmalz hat einen hohen Rauchpunkt und eignet sich deshalb sehr gut zum Braten oder Frittieren.

 

 

  • Kakaobutter: Sie ist der Hauptbestandteil von weißer Schokolade. Doch Achtung: In den Tafeln steckt auch zusätzlich Milch. Die Kakaobutter selbst enthält jedoch wie Butterschmalz keinen Milchzucker, denn sie wird gewonnen, indem man geröstete Kakaobohnen zerdrückt und dann das Fett aus ihnen herauspresst.
  • Lactitol: Andere Bezeichnungen sind auch Laktit oder Lactit. Das klingt zwar alles ähnlich wie Laktose, ist aber ungefährlich. Denn Lactitol ist ein künstlicher Zuckeraustauschstoff. Er wird zwar aus Laktose hergestellt, kann aber vom Darm nicht aufgenommen werden – deshalb ist Lactitol auch bei Milchzucker-Unverträglichkeit unbedenklich. Allerdings kann der künstliche Süßstoff abführend wirken. Lactitol wird auch als E 966 gekennzeichnet.
  • Lactate: Sportler kennen diesen Begriff. Denn bei großer Anstrengung entstehen in unseren Muskeln Lactate. So werden die Salze der Milchsäure genannt. Diese Lactate werden häufig auch Lebensmitteln zugesetzt und mit der Nummer E 472b gekennzeichnet. Bei Laktoseintoleranz sind diese Zusätze unbedenklich.
  • Lactobacillus: Diese Bakterien vergären Laktose zu Milchsäure. Sie werden bei der Produktion von Joghurt und Käse eingesetzt. Die Milchsäurebakterien machen aber auch erst das Herstellen von Sauerkraut oder das Brauen bestimmter Biersorten wie der Berliner Weiße möglich.

 

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