Clean Eating – Gesunder Genuss ohne Zusatzstoffe

Clean Eating – Gesunder Genuss ohne Zusatzstoffe - muesli_h_4
Ohne Frühstück aus dem Haus? Nicht beim Clean Eating.

Viele Produkte enthalten künstliche Zusatzstoffe, die man oft nicht einmal aussprechen kann. Welche Wirkung sie langfristig auf den Körper haben, ist unklar. Clean Eating ist eine gesunde Ernährungsform, bei der ausschließlich naturbelassene Produkte auf den Teller kommen.

Keine Tiefkühlpizza, keine Tütensuppe, kein Fast Food - industriell hergestellte Lebensmittel sind beim Clean Eating tabu. Sie enthalten Farb- und Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker sowie andere künstliche Zusätze, die für den Körper wertlos sind. Stattdessen soll möglichst alles selbst zubereitet werden, aus knackig-frischen, naturbelassenen Lebensmitteln und am besten regional.

Es gibt zwei Faustregeln, die den Grundgedanken zusammenfassen:

1. Iss nichts, was eingeschweißt oder in Plastik verpackt ist.

2. Kaufe keine Produkte, die mehr als fünf Zutaten beinhalten und deren Namen du nicht kennst.

Von Verzicht kann hier jedoch keine Rede sein. Man tut dem Körper nur Gutes, indem man sämtliche künstliche Zusatzstoffe vom Speiseplan streicht. Noch dazu freut sich der Gaumen: Die Geschmacksknospen prägen sich stärker aus und werden für natürliche Aromen sensibilisiert.

Einher geht Clean Eating mit reichlich Bewegung. Die Devise lautet: Ernähre dich gut und treibe ausreichend Sport, damit Körper und Seele fit und im Einklang bleiben. Eine Diät ist dies aber nicht, vielmehr der Weg zu einer gesunden Ernährung und Lebenseinstellung.

Um zum Clean Eater zu werden, müssen allerdings ein paar Regeln beachtet werden.

Die Spielregeln für Clean Eating

Den Tag mit einem Frühstück beginnen. Nur so kann der Körper genügend Energie für den bevorstehenden Tag sammeln. Am besten eignet sich ein nährstoffreiches Frühstück mit einem Mix aus Kohlenhydraten und Proteinen. Zum Beispiel Müsli mit fettwarmem Joghurt und etwas Obst.

Sechs Mahlzeiten pro Tag. Hungern muss man beim Clean Eating nicht. Zwischen Frühstück, Mittagessen, Abendbrot und vor dem Schlafengehen sollen kleine Snacks eingebaut werden. Am besten etwas Obst, Gemüse oder ein paar Nüsse. Dies hält den Blutzuckerspiegel aufrecht und verhindert Heißhungerattacken. Die Snacks sollten allerdings nur gegessen werden, wenn man auch Hunger verspürt. Es ist wichtig, auf den Körper zu hören!

Auf Zusatzstoffe verzichten. Fertiggerichte, Fast Food sowie künstliche und chemische Lebensmittel sind tabu. Sie enthalten viele Zusatzstoffe, die für den Körper nutzlos sind und direkt in die Fettdepots wandern. Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt also. Tipp: Die verbotenen Zutaten tragen meistens komplizierte Namen oder enthalten E-Nummern.

Keine künstlichen Süßstoffe. Diese sind mittlerweile in fast allen Produkten zu finden. Dazu gehört etwa Aspartam. Dieser Süßstoff ist wie alle anderen nachweislich gesundheitsschädigend und somit gänzlich ungeeignet für eine Ernährung nach Clean-Eating-Grundsätzen.

Komplexe Kohlenhydrate mit Eiweiß kombinieren. Proteinreiche Lebensmittel wie Eier, Putenfleisch oder Fisch sollten immer gemeinsam mit komplexen Kohlenhydraten in Form von Vollkornreis, -nudeln oder -brot auf den Teller kommen. Dabei ist es wichtig, auf leere Kohlenhydrate wie sie Weißmehlprodukten besitzen, zu verzichten. Gesündere Alternativen sind Quinoa oder Buchweizen. Sie halten länger satt und wirken sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus.

Salz und Zucker sparsam verwenden. Viele abgepackte Produkte wie Käse, Brot oder Wurst enthalten eine Menge Salz und Zucker. Wir nehmen also oft unnötig viel davon zu uns, ohne es zu wissen. Auch hier empfiehlt sich ein Blick auf die Zutatenliste.
Beim Kochen und Backen sollte ebenso möglichst wenig Zucker und Salz zum Einsatz kommen. Industriell hergestellter Zucker ist beim Clean Eating gänzlich verboten. Stattdessen sollten Zuckeralternativen wie Stevia verwendet werden.

Wichtig beim Clean Eating: Trinken nicht vergessen!

Viel frisches Obst und Gemüse essen. Hier darf zugelangt werden. Obst und Gemüse sollten täglich in die Snacks und Hauptmahlzeiten eingebaut werden, egal, ob gekocht, gebraten, roh oder im Smoothie. Wer besonders vorbildlich sein möchte, kauft nur regionale Bio-Produkte der Saison.

Ungesättigte Fette verwenden. Diese sind vor allem in Nüssen, fettem Fisch wie Lachs, Avocado und pflanzlichen Ölen enthalten.

Viel Wasser trinken, wenig Alkohol. Täglich sollten etwa zwei bis drei Liter Wasser getrunken werden. Es verteilt die Nährstoffe im Körper und ist gut für die Zellerneuerung. Soweit es geht, sollte hingegen komplett auf den Konsum von Alkohol verzichtet werden. Es entzieht dem Körper Flüssigkeit und wirkt wie Gift.

Zugegebenermaßen erfordert es etwas Routine, bestimmte Produkte nun nicht mehr in den Einkaufskorb zu legen. Nach spätestens ein bis zwei Wochen wird es aber schon viel leichter sein. Und: Ihr Körper wird es Ihnen danken!

 
 
 
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