Crème fraîche - verfeinert Suppen und Süßes

Crème fraîche enthält mindestens 30 % Fett.
Crème fraîche enthält mindestens 30 % Fett., Foto: Viktor / fotolia

Crème fraîche ist französisch und lässt sich mit "frischer Sahne" übersetzen. Sie wird tatsächlich aus Sahne hergestellt, ist schön cremig und flockt beim Kochen nicht aus - deswegen eignet sie sich besonders gut zum Verfeinern von Soßen und Suppen.

Crème fraîche – Herkunft:

Crème fraîche ist eine Erfindung der Franzosen. Die Basis ist Sahne – wie bei saurer Sahne und Schmand. Bei allen drei Produkten wird Sahne mit Milchsäurebakterien versetzt, die den enthaltenen Milchzucker zu Milchsäure abbauen. So entsteht der charakteristische, fein-säuerliche Geschmack. Die Produkte unterscheiden sich aber in ihrem Fettgehalt: Crème fraîche hat mindestens 30 Prozent Fett und ist cremiger als die stichfestere saure Sahne oder auch Schmand.

Crème fraîche – Einkauf:

Im Supermarkt finden Sie meist drei Varianten: Crème fraîche, Crème double und Crème légère. Creme Double hat am meisten Fett, mindestens 40 Prozent, während Crème légère als kalorienreduziertes Produkt nur rund 20 Prozent Fett enthält.

Crème fraîche – Verwendung:

Fett ist ein Geschmacksträger, deswegen hat Crème fraîche einen intensiveren und vollmundigeren Geschmack als saure Sahne. Ein weiterer Vorteil: Crème fraîche flockt bei Hitze nicht aus. Deshalb eignet sich die Creme auch so gut zum Verfeinern von Suppen und Soßen. Pürierte Cremesuppen können Sie mit Crème fraîche toll verzieren: Suppe auf einen Teller geben, Crème fraîche vorsichtig in Klecksen darauf geben und mit einem Holzspieß zu einem Muster ziehen.

Suppe mit Crème fraîche verzieren
Suppe mit Crème fraîche verzieren

Auch als Zutat für Kuchen und Desserts sollten Sie Crème fraîche mal ausprobieren: Den Gugelhupf macht sie schön saftig, bei der Heidelbeertarte kommt sie in den Guss und beim Zitronen-Kastenkuchen bildet sie zusammen mit Schlagsahne und Lemon Curd ein fantastisches Topping. Noch mehr süße Ideen gefällig? Dann versuchen Sie mal Erdbeeren mit Vanille-Crème-fraîche oder Honigeis mit Crème fraîche!

Zitronenkuchen mit Crème-fraîche-Haube
Zitronenkuchen mit Crème-fraîche-Haube

Crème fraîche – Aufbewahrung:

Bewahren Sie Crème fraîche im Kühlschrank auf, dann gilt das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Becher. Geöffnet ist das Produkt noch ein paar Tage haltbar. Zum Einfrieren ist Crème fraîche nicht geeignet - das Milchprodukt flockt schnell aus und wird grießig.

Crème fraîche – Ernährung:

Mit 30 Prozent Fett ist Crème fraîche nicht gerade ein Leichtgewicht. Wer Kalorien einsparen möchte, greift lieber zu saurer Sahne. Positiv ist der hohe Eiweißgehalt der Crème. Wichtig für Vegetarier und Veganer: Fettreduzierte Crème légère enthält neben Stärke oft auch Gelatine, damit das Produkt cremig bleibt.

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