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Der Veggie-IQ - Mythen und Wahrheiten über vegetarische Ernährung

Gemüsekiste
Vegetarische Ernährung - ohne Fleisch und Fisch

Die vegetarische Ernährungsweise ist schon lange mehr als nur ein Trend. Viele Prominente ernähren sich vegetarisch oder sogar vegan und auch in den meisten Restaurants findest du mittlerweile vegetarische Gerichte. Trotzdem haben viele immer noch Lücken im "Veggie-Wissen"  - du auch?  Eine Studie zeigt jetzt, wie hoch der "Veggie-IQ" der Deutschen ist.

 

Der Veggie-IQ

Das Unternehmen Rügenwalder Mühle hat im Jahr 2016 in einer Ernährungsstudie den „Veggie-IQ" der Deutschen ermittelt. Der Lebensmittelhersteller, der neben Produkten aus Biofleisch und Fleisch auch eine umfangreiche vegetarische Produktlinie im Sortiment hat, erhob darin, wie gut sich die Deutschen mit vegetarischer Ernährung und Lebensmitteln auskennen. 

 

Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

  • Von 42 Fragen wurden im Durchschnitt etwas mehr als die Hälfte (23) richtig beantwortet.
  • Der Veggie-IQ in Deutschland ist relativ hoch – Mythen und Vorurteile werden meist entlarvt. Allerdings können viele schwer einschätzen, wie nachhaltig ein vegetarischer Lebensstil wirklich ist.
  • Das höchste Veggie-Wissen haben übrigens die Befragten in Bayern, Saarland und Bremen.
  • Allgemein ist der Veggie-IQ im Westen etwas höher als im Osten.
  • Frauen haben einen höheren Veggie-IQ als Männer. Je vegetarischer die eigene Ernährungsweise, desto höher der Veggie-IQ.

Kein Wunder, dass die Deutschen einen so hohen Veggie-IQ haben: 56% der Befragten ernähren sich flexitarisch – haben ihren Fleischkonsum also schon reduziert. Und weitere 27% der Deutschen haben bereits einmal versucht weniger Fleisch zu essen, es aber dann nicht durchgehalten. Die beiden wesentlichen Gründe: 35% haben den gewohnten Fleischgeschmack vermisst und 32% hatten das Gefühl auf etwas verzichten zu müssen.

Darum werden auch vegetarische Fleisch- und Wurstalternativen immer beliebter: Bereits 46% der Deutschen lassen sich diese schmecken.

 

Die Top 3-Gründe zu Veggie-Alternativen zu greifen:

1. ... mehr Abwechslung (36%)
2. ... mehr bewusstere Ernährung (27%)
3. ... gesündere Ernährung (20%)

Mehr Informationen zur Studie gibt es hier >>

Möchtest du wissen, wie groß dein eigenes Veggie-Wissen ist? Teste es selbst!
Das Veggie-IQ-Quiz >>

 

5 Mythen zur vegetarischen Ernährung

Auch wenn der Veggie-IQ in Deutschland relativ hoch ist, gibt es immer noch zahlreiche Mythen, die sich hartnäckig halten. Wir haben für euch 5 davon unter die Lupe genommen:

 

Mythos 1: Vegetarisch leben heißt verzichten

Wahrheit: Natürlich bedeutet der plötzliche Verzicht auf Fleisch zunächst eine Umstellung im Alltag. Bei Fertiggerichten muss auf die Inhaltsstoffe geachtet und im Restaurant oder der Kantine vielleicht einmal häufiger nachgehakt werden, was wirklich im Gericht steckt. Viele Menschen, die in Zukunft auf Fleisch verzichten möchten, tasten sich deshalb langsam an die neue Ernährungsform heran: Erst ein Veggie-Tag pro Woche, dann zwei oder drei.

Wer zwar Vegetarier ist, aber trotzdem den Geschmack von Salami, Schnitzel und Co, nicht missen mag, braucht sich nicht zu quälen. Viele Lebensmittelunternehmen wie zum Beispiel Rügenwalder Mühle haben inzwischen vegetarische Fleischalternativen im Angebot, die dem Original überraschend nah kommen. Darüber hinaus werden Neu-Vegetarier feststellen, dass die Auswahl an pflanzlicher Ernährung immens ist und sich bei näherer Beschäftigung mit der vegetarischen Ernährung zeigt, wie vielseitig Gemüse, Obst und Getreideprodukte sein können.

 

Mythos 2: Wer sich vegetarisch ernährt, ist weniger leistungsfähig

Wahrheit: Wer fit sein will, braucht Eiweiß, das ist richtig. Dieses muss aber nicht zwangsläufig von unseren vierbeinigen Freunden stammen. Tatsächlich kann der menschliche Körper pflanzliche Proteine, wie sie in vielen Hülsenfrüchten vorkommen, genauso gut oder besser verwerten.

Das gilt übrigens auch im Spitzensport. Dass sich sportlicher Erfolg und fleischfreie Ernährung nicht ausschließen, beweisen der frühere Nationaltorwart Timo Hildebrandt, die Tennis-Superstars Venus und Serena Williams und Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton. Sie alle ernähren sich überwiegend vegan.

 

Mythos 3: Wer kein Fleisch isst, leidet unter Nährstoffmangel

Wahrheit: Tatsächlich gibt es genau zwei Nährstoffe, die Vegetarier im Blick behalten sollten: Eisen und Vitamin B12. Da Fleisch ein wichtiger Eisenlieferant ist, sollte man seinen Speiseplan also danach ausrichten, eisenreiche pflanzliche Lebensmittel zu sich zu nehmen. Dazu zählen Vollkornprodukte, rote Bete, Hirse und grünes Blattgemüse. Studien haben übrigens gezeigt, dass bei Vegetariern Eisenmangel nicht häufiger nachgewiesen werden kann, als bei anderen Menschen. Offenbar stellt sich der Körper auf die eisenärmere Nahrung ein und kann aus pflanzlicher Kost mehr Eisen aufnehmen.

Ein Mangel an Vitamin B12 zeigt sich in der Regel erst nach ca. 10 Jahren, so lange halten die Reserven im menschlichen Körper. Wer als Vegetarier ganz sichergehen will, isst ab und zu Milchprodukte oder Eier. Auch Sauerkraut weist einen gewissen Anteil an Vitamin B12 auf.

 

Mythos 4: Ohne Fleisch wird man nicht richtig satt

Wahrheit: Zwar haben Fleisch und Fisch tatsächlich eine längere Verweildauer im Verdauungstrakt, das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass sie länger satt halten. Tatsächlich ist das individuelle Sättigungsgefühl sehr subjektiv und kann sich nach einer Ernährungsumstellung schnell anpassen. Neu-Vegetarier sollten allerdings der Versuchung widerstehen, ihren Kohldampf mit kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Nudeln oder Weißbrot zu stillen. Stattdessen lieber ballaststoffreiche Vollkornprodukte und pflanzliche Proteinquellen wie Sojaprodukte oder Hülsenfrüchte auf den Speiseplan nehmen. 

 

Mythos 5: Der Anbau von Soja für vegetarische Ernährung zerstört den Regenwald

Wahrheit: Sojabohnen werden weltweit auf über 120 Millionen Hektar angebaut. Zum Vergleich: Das ist dreimal mehr als die Gesamtfläche Deutschlands. Ein großer Anteil dieser Anbauflächen befindet sich in Brasilien. Tatsächlich wurden bereits Tausende von Hektar Regenwald abgeholzt, um Platz für den Sojaanbau zu schaffen. Allerdings werden 80% der Sojaernte wieder zu Tierfutter verarbeitet. Nur 2% des Ertrags werden für die Produktion von Veggie-Lebensmitteln verwendet. Insgesamt ist die CO2-Bilanz bei pflanzlichen Produkten deutlich besser, als die von Fleisch.

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