Die Weinprobe

Die Weinprobe - weinprobe
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Sechs Tipps für professionelles Probieren

Wer bei einer Weinprobe oder auch im Restaurant nach dem Servieren eines guten Tropfens auch eine gute Figur machen möchte, hält sich an folgende Tipps (und zwar in dieser Reihenfolge).

1) Sofern möglich, sollte zuerst der Geruch des Korkens geprüft werden – riecht er stark muffig ist er unter Umständen fehlerhaft. (die größten Weinfehler finden Sie hier ). Ein Umstand, der sich auch negativ auf den Wein ausgewirkt haben kann.

2) Achten Sie darauf, dass der Wein in ein sauberes, aber nicht nach Spülmittel riechendes, Glas eingeschenkt wird. Und natürlich nur eine Probierportion.

3) Schwenken Sie bei der Weinprobe das Glas behutsam, damit sich die Weinaromen gut entfalten können. Weinkenner beobachten den Wein davor genau und beurteilen Farbton und -tiefe, Klarheit und Reinheit des Weines.

4) Nun konzentriert riechen, beziehungsweise das Bouquet des Weines aufnehmen. Geruch kann nämlich viel differenzierter wahrgenommen werden als Geschmack: Ist das Geruchsspektrum vielfältig oder langweilig, kräftig oder kaum wahrnehmbar, angenehm oder störend? Können Sie bei der Weinprobe bestimmte Früchte oder andere Gerüche assoziieren?

5) Nun endlich dürfen Sie kosten! Achten Sie darauf, dass Sie bei der Weinprobe den Wein im gesamten Mundraum verteilen, da die Geschmacksnerven über die gesamte Zunge und den Gaumen verteilt sind. Die Zunge kann vier verschiedene Geschmacksrichtungen unterscheiden: süß auf der Zungenspitze, salzig am vorderen Zungenrand, sauer am hinteren Zungenrand und bitter im hinteren Zungenteil. Mmmmmhhh! Auch der vielbeschworene Abgang oder auch Nachhall des Weines kommt nun zum Tragen: Wie nachhaltig ist der Wein, beziehungsweise wie lange dauert es, bis die Wirkung der Aromen nachlässt? Hierbei ist es egal ob Sie den Wein schlucken oder…

6) … wie professionelle Weinverkoster in ein dafür vorgesehenes Behältnis ausspucken. Danke nein, kein Alkohol im Job! Schließlich will man sich für die anschließende schriftliche Bewertung des Weines einen klaren Kopf bewahren. Gibt es kein neues Glas für den nächsten zu testenden Wein, wird bei der Weinprobe der restliche Wein im Glas in einen dafür vorgesehen Behälter entleert. Als Trost gibt es dafür zur Neutralisierung des Geschmacks zwischendurch immer mal wieder ein paar Häppchen Brot oder Käse zu essen. Prost!

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