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Ein Hoch auf die Popkultur: byGraziela designt für Duni

Duni
Ein Hoch auf die Popkultur: byGraziela designt für Duni

Graziela Preiser schließt an alte Zeiten an. Die Hamburger Grafikerin, bekannt für plakative Farben und Formen, entwirft nach 40 Jahren erneut Tischdekorationen für die Marke Duni. Dieses Mal Seite an Seite mit ihrer Tochter Nina Nägel unter dem Labelnamen byGraziela.

In den 70er-Jahren eroberten die Grafiken der Hamburgerin Graziela Preiser die Herzen von Groß und Klein: Stoffe, Geschirr und Bettwäsche mit Herzen, Apfelmotiven und poppigen Farben waren aus kaum einem Haushalt wegzudenken. Jetzt feiern die Kultgrafiken ein Revival auf Servietten, Papptellern und Bechern der Marke Duni.

Es ist die zweite Zusammenarbeit der beiden Partner nach 40 Jahren, mit einer entscheidenden Änderung: Graziela Preiser entwirft Grafiken und Textile mittlerweile unter dem Label byGraziela, Seite an Seite mit ihrer Tochter Nina Nägel. Sie kümmert sich vor allem um das Geschäftliche. Vor kurzem eröffnete in der Hansestadt auch der erste Flagshipstore.

Im Kurzinterview spricht das Mutter-Tochter-Duo über Duni, ihren Laden und zukünftige Projekte.

Frau Preiser, was hat Sie in den 70er-Jahren zu Ihren Motiven inspiriert wie zum Beispiel Apfel und Herz?
Graziela Preiser: Das Herz war schon als Kind mein Lieblingsmuster, deshalb bekamen das große Herz und der Apfel auch ein kleines Herz als Hingucker. Der Apfel ist mit seinen Rundungen sehr plakativ. Ich mag gerne einfache, in sich geschlossene Formen.

Duni ist offentsichtlich begeistert von dieser Formensprache. Bereits in den 70er-Jahren gab es eine Kooperation zwischen ihnen. Wie war das damals und wie gestaltet sich heute die Zusammenarbeit?
Graziela Preiser: Ich erinnere mich, dass es damals schon schön war, Partygeschirr für Kinder zu designen. Darum freuen wir uns sehr, dass wir erneut mit Duni zusammenarbeiten können.

Duni Servietten
Ein farbenfrohes Picknick mit Duni ist garantiert!

Das Label byGraziela ist ein Mutter-Tochter-Unternehmen. Wie sieht Ihre Zusammenarbeit konkret aus und wer übernimmt welche Aufgaben?
Nina Nägel: Ich leite das Unternehmen, stehe aber mit meiner Mutter in regem Kontakt. Wir besprechen, welche der bekannten Muster wir auf welchen Produkten wiederauflegen möchten und stimmen uns über neue Farbpaletten ab. Wenn sie zu Besuch kommt, sitzen wir oft stundelang an unserem großen Wohnzimmertisch und tüfteln an neuen Ideen. Meine Mutter weiß am besten, was die Leute wirklich mögen, daher wird sie bei allen Entscheidungen zu Rate gezogen. Ihr Erfahrungsschatz ist einfach unermesslich. Selbst bevor wir zusammengearbeitet haben, haben wir bestimmt ein bis zwei Mal am Tag telefoniert. Jetzt telefonieren wir eben zehn Mal am Tag. Wie bei jeder anderen Zusammenarbeit auch, finde ich, dass es wichtig ist, die Meinung des anderen zu respektieren, zuzuhören und manchmal ein Glas Wein zusammen zu trinken. Aber klar, manchmal muss man aufpassen, dass man private oder berufliche Meinungsverschiedenheiten nicht in den anderen Bereich herüberträgt.

Sie haben seit neustem einen kleinen Flagshipstore in Hamburg. Was ist das Konzept Ihres Ladens und welche Menschen kommen hier vorbei?
Nina Nägel: Wir wollten uns einen kleinen, aber feinen Ankerpunkt in Hamburg schaffen. Online bestellen ist zwar bequem und einfach, aber die Produkte selbst in der Hand zu haben, ist manchmal einfach besser.

Wen möchten Sie in erster Linie erreichen?
Nina Nägel: Unsere Hauptkunden sind natürlich Eltern und Großeltern, die ihren Kindern langlebige Produkte schenken wollen, die gleichzeitig die Kreativität fördern. Unsere Bettwäsche erzählt zum Beispiel in Bildern vom Leben auf dem Bauernhof oder von einer Eisenbahnfahrt über das Land. Dazu kann man tolle Gute-Nacht-Geschichten erfinden. Das ist sicherlich auch einer der Aspekte, die unsere Marke so zeitlos macht. Meine Generation, die nun selbst Kinder hat, und mit Graziela Sachen groß geworden ist, ist sicherlich unsere größte Zielgruppe. Als dreifache Mutter gehöre ich dieser Gruppe selbst an und kann unsere Produkte gut „vortesten“, denn sie müssen nicht nur schön, sondern auch funktional sein und so einiges in unserem familiären Chaos mitmachen.

Was sind Ihre Pläne für byGraziela?
Nina Nägel: Ich bin immer dabei, mir neue Produkte zu überlegen. Ehrlich gesagt, hätte ich am Liebsten jede Woche ein ganz neues Produkt, aber das geht natürlich nicht. Wir sind stolz auf unsere treue Fan-Gemeinde, die unsere Marke seit den 1970ern begleitet und uns mit ihrer Begeisterung täglich neu motiviert. Daher wird es bei uns bestimmte Lieblingsstücke und Designs wie die Herzen oder das Eisenbahn-Muster auch immer geben. Momentan gefallen mir persönlich schwarz-weiß Serien sehr gut. Unsere Becher bespielsweise mit klassischem Graziela Design aber modern in schwarz-weiß sind mal etwas anderes und darüber freue ich mich! Ich möchte natürlich auch weiterhin dafür sorgen, dass byGraziela den geliebten Retro-Look zeitgemäß umsetzt und weiter entwickelt.

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