Einfrieren – ab ins Eisfach!

Einfrieren – ab ins Eisfach!
Eingefrorene Lebensmittel sind länger haltbar.

Bei sehr kalten Temperaturen sind Lebensmittel länger haltbar - Vitamine und Nährstoffe bleiben dabei weitestgehend erhalten. Das können Sie sich beim Einfrieren zunutze machen! Wir erklären, welche Lebensmittel sich zum Einfrieren eignen und worauf Sie achten sollten.

Neben dem weit verbreiteten Gefrieren in Kaltluft, also dem Einfrieren im Gefrierfach, gibt es die Variante des schonenden Einfrierens. Hier wird das Gefriergut möglichst schnell auf mindestens -18 °C herabgekühlt. Dieser Vorgang wird auch Schockfrosten bzw. Schockgefrieren genannt. Zum Einfrieren eignen sich nahezu alle Speisen und Gerichte.

Besonders wasserhaltige Lebensmittel wie Kopfsalat, Gurke oder Tomaten sollten Sie allerdings nicht einfrieren, denn diese werden nach dem Auftauen schlapp und geschmacklos. Grundsätzlich können Sie aber sehr Vieles aus der Küche einfrieren, so zum Beispiel auch Käse und sogar Hefeteig.

Vor dem Einfrieren sorgfältig verpacken

Um Lebensmittel einzufrieren, müssen diese entsprechend vorbereitet werden. Denn niemand mag Fleisch mit Gefrierbrand oder matschiges, aufgetautes Gemüse. Fisch, Fleisch und Hackfleisch können Sie problemlos einfrieren. Achten Sie darauf, dass Sie diese möglichst zügig nach dem Einkauf einfrieren, so ist es länger haltbar. Einzelne Stücken sollten Sie trocken tupfen und in einen Gefrierbeutel geben. Drücken Sie die Luft, so weit es geht, aus der Verpackung oder verwenden Sie dafür ein Vakuumiergerät.

Gebäck sollten Sie vor dem Einfrieren vollständig auskühlen lassen und in einzelnen Stücken sorgfältig in Alufolie oder einen Gefrierbeutel verpacken. Gemüsesorten wie Spargel, Zucchini oder Paprika vor dem Einfrieren lediglich putzen, waschen, trocknen. Kochen würde dem Gemüse den nötigen Biss nehmen. Gärende Gemüsesorten wie Wirsing, Porree oder Zwiebeln sollten hingegen vor dem Einfrieren 2 bis 3 Minuten blanchiert werden. Einzelne Früchte frieren Sie am besten auf einem Tablett vor, ohne dass sie sich berühren. Nachdem die Lebensmittel gefroren sind, können diese in einen gemeinsamen Gefrierbeutel umgefüllt werden. So lassen sie sich später leicht portionsweise entnehmen. Übrigens: Das Trocknen vor dem Einfrieren ist besonders wichtig, um die Bildung von Eiskristallen zu verhindern. Je größer die Eiskristalle sind, desto stärker wird das Zellgewebe zerstört und mehr Flüssigkeit geht beim Auftauen verloren.

Brombeeren können Sie zunächst einzeln auf einem Tablett einfrieren und dann in einen Gefrierbeutel umfüllen.

Nach dem Einfrieren kommt das Auftauen

Beim Auftauen müssen Sie etwas Geduld mitbringen: Fleisch sollte wegen seiner leichten Verderblichkeit im Kühlschrank aufgetaut werden, Kuchen hingegen bei Raumtemperatur 4 bis 6 Stunden. Lebensmittel, die Sie zum Kochen direkt weiterverwenden, können Sie gefroren in Topf oder Pfanne geben. Tipp: Damit sich beim Auftauen kein Kondenswasser bildet, ist es wichtig, die Verpackung zu entfernen.

Wie lange sind gefrorene Lebensmittel haltbar?

Da die Speisen mit der Zeit ihr Aroma verlieren, sollten Sie Lebensmittel nur eine bestimmte Zeit lang einfrieren. Gefrorenes Fleisch hält sich tiefgefroren ca. 6 Monate, Hackfleisch maximal 4 Monate. Gebäck verliert nach rund 4 Monaten sein Aroma, länger sollten Sie Brot und Kuchen nicht einfrieren.

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