Einmachen - so bleibt's länger lecker

Einmachen - so bleibt's länger lecker
Obst oder Gemüse können Sie gut einmachen und später genießen.

Einmachen ist eine tolle Methode, mit der Sie Obst und Gemüse langfristig konservieren können. Eingemachte Früchte, zum Beispiel als Marmeladen, Gelee oder Kompott, gehören für viele zu den schönsten kulinarischen Kindheitserinnerungen. Heute kommen vermehrt auch exotische Chutneys und Relishes ins Einmachglas.

Was Sie zum Einmachen unbedingt brauchen, sind Einmachgläser und ein Einmachtopf – oder zumindest einen ausreichend großen Topf. Der Einmachtopf hat den Vorteil, dass direkt ein Temperaturregler sowie ein Zeitmesser integriert sind. Beliebtes Utensil zum Einmachen sind Twist-Off-Gläser, die über einen Schraubverschluss verfügen. Dieser zieht sich beim Abkühlen leicht zusammen und es entsteht das gewünschte Vakuum. Nostalgisch schön sind Omas Einmachgläser mit Gummidichtung und Bügelverschluss.

Achten Sie beim Einmachen auf Hygiene!

Bevor es ans Eingemachte gehen kann, spülen Sie alle Utensilien gründlich mit heißem Wasser aus. Idealerweise verwenden Sie kein Spülmittel zum Reinigen von Töpfen und Gläsern. Nicht nur Gläser mit Gummiringen halten dann besser dicht. Wenn Sie auf einen Spülhelfer nicht verzichten möchten, nehmen Sie einen Spritzer Essig und kochen die Weckgläser darin aus. Tipp: Steril bleiben die Gläser nach dem Reinigen, wenn Sie im Backofen getrocknet werden. Die Deckel der Weckgläser kochen Sie am besten für wenige Minuten in sprudelndem Wasser und schrauben sie danach noch nass auf die gefüllten Einmachgläser. So bleibt alles absolut keimfrei. Verwenden Sie zum Einmachen außerdem nur absolut einwandfreie Lebensmittel, damit auch auf diesem Weg keine Keime oder Schimmelsporen ins Glas kommen.

Marmeladen, Gelees und Co.

Wenn Sie leckere Beeren und andere Sommerfrüchte auch im Winter genießen wollen, gibt es nichts Schöneres als eine selbstgemachte Marmelade. Hierfür verwenden Sie die Früchte Ihrer Wahl und kochen Sie mit einem Gelierzucker auf. Ein Klassiker ist der Gelierzucker 1:1, bei dem zu gleichen Teilen Früchte und Zucker in den Topf kommen. Mögen Sie es fruchtiger oder möchten Zucker sparen, verwenden Sie am besten Gelierzucker, die einen höheren Anteil an Geliermittel enthalten. So können Sie mit einem Zucker-Frucht-Verhältnis von 1:2 oder sogar 1:3 arbeiten. Ob Sie die Früchte komplett verkochen, wie für Marmeladen, oder nur den aus den Früchten gewonnenen Saft verwenden und daraus ein leckeres und kernfreies Gelee herstellen, bleibt ihrem Geschmack überlassen. Schneller geht es auf jeden Fall, wenn Sie Früchte und Zucker zusammen kochen und die heiße Masse dann direkt in ihre Marmeladengläser abfüllen. Ein Tipp: Früchte, die einen hohen Anteil an Säure enthalten, wie etwa Himbeeren oder Johannisbeeren, gelieren besser.

Experimentieren Sie beim Einmachen auch gerne einmal mit ungewöhnlichen Aromen: Gelees, Konfitüren und Marmeladen vertragen beispielsweise eine kleine Verfeinerung mit einem Schuss Obstbrand oder Rum. Hierfür den Frucht- oder Saftanteil entsprechend verringern. Frische Kräuter wie Basilikum oder Rosmarin setzen schöne Farbakzente und ergänzen das süße Aroma.

Würzige Chutneys und andere Exoten

Nicht nur Obst, sondern auch verschiedene Gemüsesorten sind zum Einmachen geeignet. Besonders lecker wird es, wenn Sie beides miteinander kombinieren: Exotische Früchte wie Mango oder Papaya vertragen sich zum Beispiel gut mit kräftigen Zwiebeln und Paprika, sowie mit würzigen Zutaten wie Zimt, Kardamom oder Nelke. Mit einem Schuss Balsamico-Essig zaubern Sie eine köstliche süß-saure Beilage zu Fleischgerichten.

Nützlich Tipps und Tricks, mit denen das Einmachen garantiert gelingt!

 

Die Früchte
Achten Sie beim Einmachen darauf, dass Sie nur einwandfreies Obst verwenden, um keinen Schimmel oder andere Verunreinigungen in Konfitüre & Co. einzuarbeiten.

 

Das richtige Maß
Sie erzielen beim Einmachen die besten Ergebnisse, wenn Sie die bereits vorbereiteten Früchte mit einer Waage abmessen. Das Verhältnis von Früchten und Gelierzucker sollte genau stimmen, damit die Konfitüre wirklich fest wird.

 

Der richtige Gelierzucker
Wichtig beim Einmachen ist auch der richtige Gelierzucker. Wer die Konfitüre sehr süß mag, sollte 1:1 Zucker nehmen. Mit diesem Zucker hält die Konfitüre am längsten. Bei 2:1- oder 3:1-Gelierzucker schmeckt die Konfitüre extrafruchtig, die Haltbarkeit verkürzt sich dabei aber. Die Bezeichnungen 1:1, 2:1 und 3:1 beziehen sich auf das Mengenverhältnis von Frucht zu Gelierzucker.

 

Der richtige Topf
Am besten nutzen Sie fürs Einmachen große Töpfe. Füllen Sie den Topf höchstens bis zur Hälfte. Das Zucker-Frucht-Gemisch kocht sprudelnd hoch. Der hohe Rand verhindert das Überkochen.

 

Die Gelierprobe
Ein praktisches Hilfsmittel beim Einmachen von Konfitüre & Co. ist die Gelierprobe. Geben Sie dazu mit einem Löffel etwas der heißen Fruchtmasse auf einen kalten Teller. Wird die Masse fest, ist die Konfitüre fertig. Falls nicht, hilft es, etwas Zitronensäure zur Fruchtzubereitung zu geben.

 

Konfitüre ohne Kochen
Konfitüre kann nicht nur durch Einmachen hergestellt werden. Mit einem speziellen Gelierzucker können die Früchte auch kalt verarbeitet werden. Der Nachteil hierbei ist die geringe Haltbarkeit. Kalt gerührte Konfitüren müssen im Kühlschrank gelagert werden.

 

Die richtige Aufbewahrung
Eingemachtes lagern Sie am besten kühl und trocken an einem dunklen Ort. Perfekt ist ein Vorratskeller mit gleichbleibender Temperatur.

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