Ernährung der Anthroposophie

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Ein Teller ganz nach Geschmack der Anthroposophie!, Foto: Food & Foto

Die Ernährungsform der Anthroposophie geht auf die Philosophie des Österreichers Rolf Steiner zurück. Die Lebensweise der Anthroposophie soll Körper und Geist des Menschen in harmonischen Einklang mit der Natur bringen. Ausgeglichene Kost mit frischen und natürlichen Lebensmitteln wirkt sich demnach heilend und anregend auf Seele und Organismus aus.

Das Ernährungskonzept der Anthroposophie ist eine Form der vegetarischen Ernährung, bei der allerdings auch Milch, Milchprodukte und Eier verzehrt werden dürfen. Sie ähnelt daher stark der Vollwert-Ernährung.

Der Verzehr von Fleisch, Fisch, Industriezucker, Soja, stark verarbeiteten Lebensmitteln sowie von Nachtschattengewächsen wie Tomate, Paprika und Kartoffel soll laut Anthroposophie hingegen eingeschränkt werden. Ausdrücklich verboten ist der Konsum dieser Nahrungsmittel jedoch nicht.

Die freie Entscheidung des Menschen ist das oberste Prinzip der Anthroposophie.

Allerdings wird dem Körper laut Anthroposophie durch tierische Nahrung etwas zugeführt, das dort zu Fremdstoffen umgewandelt wird und unkontrollierbare Auswirkungen auf den Organismus hat. Pflanzliche Nahrung dagegen kräftigt und regt bestimmte Bereiche des Körpers an.

Die Dreigliederung von Pflanzen ist ein wesentliches Merkmal der Anthroposophie. Wurzel, Blatt/Stängel und Blüte/Frucht werden hinsichtlich ihrer positiven Wirkung auf den Organismus voneinander unterschieden. So stärkt Wurzelgemüse Kopf und Nerven, Blattsalate und Kohlsorten sind wohltuend für Herz und Lungen, Früchte und Samen regen Stoffwechsel und Verdauung an. Obst und Gemüse sollen reichlich verzehrt werden.

Nach Ansicht der Ernährungslehre der Anthroposophie ist es ratsam, täglich Lebensmittel aus allen drei Bereichen zu sich zu nehmen, um in ein harmonisches Gleichgewicht zu gelangen.

Eine große Bedeutung misst die Anthroposophie der Kieselsäure (Silikate) bei. Kiesel wird als Formbildner angesehen, der in allem Leben wirksam wird. Ein Mangel an Silikaten führt zu Haltungsschäden, brüchigen Nägeln, stumpfen Haar, schlechter Haut und Störungen der inneren Organe. Getreide ist eine typische Kieselpflanze. Daher stehen die sieben Getreide (Roggen, Gerste, Hafer, Weizen, Hirse, Reis und Mais) sowie deren Produkte aus dem vollen Korn als Grundnahrungsmittel im Mittelpunkt der Anthroposophie.

Anhänger der Anthroposophie bevorzugen frische, qualitativ hochwertige Lebensmittel aus biologisch-dynamischem Anbau, die besonders viele Vitalkräfte besitzen. Die Produkte sollten möglichst naturbelassen sein und schonend zubereitet werden, Mikrowellen- oder Tiefkühlkost sind in der Anthroposophie tabu.

Auch wenn man sich auf die Philosophie der Anthroposophie nicht einlassen kann – die Ernährung ist sehr gesund, ausgewogen und abwechslungsreich und daher als Dauerkost durchaus zu empfehlen.

Leckere Rezepte für einen Speiseplan nach Anthroposophie:

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