Ernährung der Makrobiotik

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Makrobiotik: Getreide in allen Formen, Foto: Food & Foto

Die Makrobiotik hat ihre Wurzeln im Zen-Buddhismus sowie im Taoismus und orientiert sich am fernöstlichen Yin-Yang-Prinzip. Das Ernährungskonzept der Makrobiotik vom japanischen Naturphilosophen Georges Oshawa soll zu einem langen, gesunden und glücklichen Leben verhelfen.

Philosophie und Thesen der Makrobiotik

Der Begriff Makrobiotik stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Die Lehre vom großen Leben“.

Nach Auffassung dieser Lehre besteht das Universum aus zwei unterschiedlichen Kräften: dem weiblichen Yin, der sich ausdehnenden Kraft, und dem männlichen Yang, der sich zusammenziehenden Kraft. Yin und Yang ziehen sich an und ergänzen sich, das Gleichgewicht zwischen beiden Kräften ist die Voraussetzung für ein glückliches Leben.

Die Lehre der Makrobiotik überträgt dieses Prinzip auch auf die Ernährung, sie bildet die Grundlage aller Harmonie, für Glück und Gesundheit. Dafür werden alle Lebensmittel nach ihrer energetischen Eigenschaft in Yin und Yang eingeteilt. Beide Energien sollen in der Nahrung ausgewogen vorhanden sein.

Richtlinien der Ernährung in der Makrobiotik

Das optimale Verhältnis zwischen Yin und Yang beträgt 5:1, es ist aus dem Verhältnis der Mineralstoffe Kalium und Natrium in braunem Reis abgeleitet. Die Makrobiotik setzt Vollkorngetreide als Hauptnahrungsmittel auf den Speiseplan. Dazu sollen Gemüse und Hülsenfrüchte, kleine Mengen Obst, Meeresalgen, geringe Mengen Fisch, Nüsse und Samen, Sojaprodukte, reichlich Kochsalz und nur ein Minimum an Flüssigkeit verzehrt werden.

Nicht erlaubt bei der Makrobiotik sind Fleisch, Milch und Milchprodukte, Zucker, Nachtschattengewächse wie Kartoffel, Tomate, Paprika und Aubergine, Kaffee, Tee und Alkohol sowie Konserven, Tiefkühlkost oder andere stark verarbeitete Lebensmittel.

Die Makrobiotik empfiehlt zudem nur den Verzehr von Lebensmitteln aus der Region zur jeweiligen Saison und aus ökologischem Anbau.

Bewertung der Makrobiotik

Der häufige Verzehr von Vollkornprodukten versorgt den Körper optimal mit Kohlenhydraten und Ballaststoffen und fördert die Verdauung. Auch der Verzicht auf Zucker, Fett und Alkohol spricht für die Makrobiotik.

Als Dauerkost ist sie jedoch rigoros abzulehnen. Die strikte Befolgung der Ernährungsrichtlinien der Makrobiotik führt zu Mangel an Eiweiß, den Mineralstoffen Eisen, Calcium und Jod sowie den Vitaminen A, D, B12 und C. Rachitis, Osteoporose, Anämie und Wachstumsstörungen bei Kindern sind die Folge. Auch der hohe Kochsalzkonsum und die geringe Flüssigkeitszufuhr sind als kritisch anzusehen.

Mäßigkeit und Genügsamkeit – Grundsätze der Makrobiotik, die man bedenkenlos auf den eigenen Speiseplan übertragen kann.

Leckere Rezepte für eine Ernährung nach der Makrobiotik:

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