Ernährungstagebuch für bewusstes Essen

Ernährungstagebuch für bewusstes Essen - ernaehrungstagebuch
Jeder Betroffene sollte regelmäßig für mindestens zwei Wochen ein Ernährungstagebuch führen., Foto: istock

Wer weiß schon, was er gestern so alles gegessen hat? Schnell verliert man den Überblick. Doch nur wer weiß, was er isst, kann die Reaktionen seines Körpers verstehen. Außerdem treten die Beschwerden durch Laktoseintoleranz oft erst viele Stunden nach einer Mahlzeit auf. Da sind die Übeltäter schwer zu entdecken. Ein Ernährungstagebuch kann dabei helfen.

Jeder Betroffene sollte regelmäßig für mindestens zwei Wochen ein Ernährungstagebuch führen – auch wenn er seine Beschwerden längst kennt. Denn die Intoleranz, die Lebensmittel und unsere Essgewohnheiten verändern sich mit den Jahren. So kann etwas, das wir bislang vertrugen, auf einmal zu Durchfall, Blähungen oder Bauchschmerzen führen. Um herauszufinden, welcher Zwischensnack daran schuld ist, brauchen wir einen genauen Überblick über unsere Ernährungsgewohnheiten. Bewusste Ernährung ist für Menschen mit Unverträglichkeiten die Basis für ein unbeschwertes Leben.

Besonders, wenn noch nicht ganz klar ist, ob man an einer Laktoseintoleranz leidet, bietet sich so ein Ernährungstagebuch an. Denn die meisten Betroffenen vertragen noch geringe Mengen Milchzucker und damit auch eine ganze Reihe von Nahrungsmitteln, in denen diese Laktose steckt. Was Sie essen dürfen und was nicht, finden Sie mit einem Ernährungstagebuch leicht heraus. Nehmen Sie Ihr Ernährungstagebuch auch mit zu Ihrem Arzt. Gemeinsam entdecken Sie leichter, was Ihnen Beschwerden bereitet.

Doch was gehört nun rein in so ein Ernährungstagebuch? Sie notieren im Ernährungstagebuch ganz einfach für jede Mahlzeit des Tages, was Sie wann gegessen haben und ob danach Symptome aufgetreten sind. Das wird allerdings schnell unübersichtlich. Mehr Ordnung bekommen Sie in Ihr Ernährungstagebuch, wenn Sie sich eine Tabelle anlegen. Das geht handschriftlich, oder mit einem Computerprogramm. Legen Sie im Ernährungstagebuch für

 

  • Datum
  • Uhrzeit
  • die gegessenen und getrunkenen Lebensmittel
  • Ihr allgemeines Empfinden nach dem Essen
  • die genaue Beschreibung der Symptome und für
  • Medikamente, die Sie eventuell einnehmen,

jeweils eine eigene Spalte an. Ihr allgemeines Empfinden können Sie im Ernährungstagebuch zum Beispiel durch Symbole darstellen – etwa durch einen lachenden oder traurigen Smiley.

 

Hier können Sie eine Vorlage für's Ernährungstagebuch herunterladen >>

Sie brauchen gar nicht nach jeder Mahlzeit gleich den Stift zu zücken. Seien Sie aber gewissenhaft, denn oft sind es die kleinen Zwischenmahlzeiten und Naschereien, die uns Probleme machen. Gewöhnen Sie sich eine feste Zeit an, zu der Sie Ihr Ernährungstagebuch aktualisieren. Ideal ist etwa die Zeit vor dem Schlafengehen.

Sie müssen Ihr Ernährungstagebuch auch nicht ständig führen. Sinnvoll ist es jedes Mal dann, wenn gehäuft unverhoffte Beschwerden auftreten, oder wenn Sie herauszufinden wollen, welche Lebensmittel mit geringem Laktosegehalt Sie noch vertragen. Nach ein paar Tagen mit genauer Kontrolle über Ihr Essen werden Sie mögliche Übeltäter erkannt haben und können ihnen in Zukunft aus dem Weg gehen.

 
 
 
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