Fika - die geliebte schwedische Kaffeepause

Birte Wloka
Die schwedische Fika
Eine Tasse Kaffee mit Gebäck - mehr braucht es nicht für die Fika, Foto: © Centaur - Fotolia.com

Entspannt eine Tasse Kaffee trinken und dazu ein Stücken Kuchen genießen – für ihre geliebte Kaffeepause, die Fika, nehmen sich die Schweden Zeit – und das mindestens einmal am Tag. Am liebsten mit der Familie, Freunden oder im Kollegenkreis.  Wer keinen Kaffee trinkt, wählt Tee, der ist nämlich auch erlaubt.

1913 tauchte der Begriff Fika, was übersetzt nichts anderes bedeutet als „Kaffee trinken“, erstmals auf. Noch heute wird die alte Tradition in Schweden hochgehalten und hat einen hohen Stellenwert im alltäglichen Leben. In jeder Firma, vom kleinen Familienbetrieb bis zum Großkonzern, gehören eine Fika am Morgen und nachmittags zum Arbeitsalltag. Oft wird sogar ein speziell dafür vorgesehener Raum, der sogenannte "fikarum“, zur Verfügung gestellt.

 

Ganz in Ruhe einen Kaffee trinken

Die schwedische Kaffeepause steht für Geselligkeit, Innehalten und bewussten Genuss. Ganz im Gegensatz zum schnellen "Coffee to go“, den man auf dem Weg zur Arbeit quasi im Vorbeigehen trinkt, wird der Kaffee in Schweden nicht nur als morgendlicher Wachmacher getrunken. Vielmehr zelebriert man hier jede Tasse als etwas ganz Besonderes.

 

Als der Kaffee nach Schweden kam

Der erste Kaffeeimport nach Schweden ist in Handelspapieren von 1685 verzeichnet. Danach verbreitete sich das Kaffeetrinken, welches anfangs nur den Männern vorbehalten war und in den sogenannten "kaffeehus“ stattfand, rasant. Aus den Kaffeehäusern entwickelten sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts die ersten Konditoreien (konditori). Mindestens so wichtig wie der geliebte Kaffee war das dort angebotene Gebäck und der Konditori-Besuch am Sonntag wurde schnell zu einem echten Event, für das man sich selbstverständlich auch besonders hübsch kleidete. Eine Tradition, die als Ursprung der heutigen Fika gilt.

 

Süße Sachen zum Kaffee

Wenn sich die Schweden zur Fika treffen, darf eines auf gar keinen Fall fehlen: ein Stück Gebäck! Zum Kaffee verspeist man am liebsten Kekse, süße Hefeteilchen und Rührkuchen. Sahnige Torten kommen eher selten auf den Tisch. Über die Jahre haben sich einige Rezepte zu typisch schwedischen Klassikern entwickelt. Sie tragen klangvolle Namen wie "havreflarn" (Haferkekse), "apelsinsnittar" (Orangen-Mandel-Streifen), "syltgrottor" (Marmeladenplätzchen), "kanelbullar" (Zimtschnecken) oder "kardemummakaka" (Kardamom-Kuchen) und sind feste Größen auf dem Fika-Kuchenbuffet.

 

Rezeptideen für schwedisches Fika-Gebäck

Für alle, die gerade keinen Skandinavien-Trip geplant haben oder in leckeren Erinnerungen an den letzten Urlaub schwelgen möchten, haben wir hier 6 Rezepte für typisch skandinavische Naschereien zusammengestellt. Setzen Sie schon mal den Kaffee auf, dann steht der Fika zuhause steht nichts mehr im Weg.

 

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