Tellerrand

Food-Blog für junge Küche: "Von Vanille und Honig"

Sarah Krecker
Von Vanille und Honig
16 Jahre jung: "Von Vanille und Honig"-Bloggerin Ronja Krohz

Sweet Sixteen und nicht nur das: Ronja Krohz aus Baden-Württemberg geht in die 11. Klasse eines Gymnasiums. Zwischen Hausaufgaben und Pausenklingeln führt sie seit rund vier Jahren den Blog "Von Vanille und Honig". Ihre Lieblingsessen hält sie auf Foto und Video fest.

LECKER.de: Du schreibst auf deinem Blog, du seist "chronisch an Fernweh erkrankt". Ist es nicht schön, wo du lebst?
Ronja Krohz: Doch hier im Filstal ist es, bis auf das fehlende Meer, sogar sehr schön. Trotzdem bin ich viel zu neugierig und abenteuerlustig, um mein ganzes Leben an einem Ort zu bleiben. Ich interessiere mich sehr für fremde Kulturen und dafür ist Reisen perfekt.

Wie kamst du auf die Idee Ende 2011 - im Alter von gerade einmal 13 Jahren - einen Blog zu gründen?
Die Idee kam relativ spontan, zwei Tage zuvor hatte ich überhaupt erst Blogs entdeckt. Ich war der Meinung, dass ich damit gut meine Leidenschaften Schreiben, Backen und Kochen vereinen kann. Mit der Zeit beschäftige ich mich immer mehr mit Fotografie und beginne meine Posts aufwändiger zu gestalten, was sowohl die Planung angeht als auch das Foodstyling.

Angefangen hast du damals unter dem Namen "My World". Weshalb hast du ihn umgeändert?
Damals standen Anglizismen hoch im Kurs und erschienen mir ziemlich cool, so dass ich ohne langes Überlegen "My World" wählte. Anfang vergangenen Jahres habe ich den Namen dann aber endlich in "Von Vanille und Honig" geändert - "My World" erschien mir einfach zu kindlich.

Mittlerweile fotografierst du nicht mehr nur deine Rezepte, sondern drehst auch Videos – das klingt zeitintensiv. Wann findest du die Zeit dafür?
Da ich zurzeit noch zur Schule gehe, habe ich zum Glück relativ viel Freizeit. Mit ein bisschen Planung kriege ich das Ganze gut unter einen Hut. Dazu kommt, dass Backen für mich gar kein Stress, sondern eher Entspannung ist. Es macht mir gar nichts aus, um halb sechs von der Schule zu kommen und eine Viertelstunde später schon in der Küche zu stehen und Granatapfelscones zu backen.

Meditativ wirken auch deine Back-Videos, in denen sanfte Musik erklingt und du scheinbar alles im Griff hast. Sieht die Küche auch so ordentlich aus, wenn die Kamera nicht läuft?
Leider nicht. Da haben meine Back-Videos doch etwas Utopisches. Wenn ich ohne laufende Kamera backe, belege ich jede freie Ecke meiner Arbeitsfläche und anhand meiner Fingerspuren kann man genau entdecken, welche Schublade ich schon aufgerissen habe.

Seit wann drehst du schon Videos?
Vor zwei Jahren fing ich an, schöne Momente mit meiner Familie und meinen Freunden festzuhalten. Das erste Video für meinen Blog habe ich im November 2014 veröffentlicht. Ich wollte einfach mal etwas Abwechslung, nicht immer nur Fotos. Es macht mir Spaß, mich in einem neuen Bereich auszutoben.

Spaghetti Arrabiata
Lieblingsrezept: Spaghetti Arrabiata

Woher nimmst du die Inspiration für deine Rezepte?

Das ist unterschiedlich. Natürlich bieten Internet, Backzeitschriften und Kochbücher eine Fülle an tollen Rezepten, die ich immer wieder ausprobiere. Aber genauso gerne wandle ich Gerichte stark ab und orientiere mich etwa an saisonalen Früchten oder Gemüse.

Viele Blogger setzen sich kritisch mit dem Thema Food auseinander, kaufen nur regional und saisonal. Auf was achtest du beim Einkauf deiner Zutaten ?
Auch ich bemühe mich, saisonal zu kaufen, nicht nur, weil es meistens besser für die Umwelt ist, sondern auch, weil Erdbeeren im Juni einfach viel besser schmecken als im Dezember. Bei regionalen Produkten bin ich leider etwas nachlässig, weil ich in unserer Umgebung noch keinen schönen Markt entdeckt habe. Unsere Äpfel aber kommen immer aus unserem Nachbarort.

Dein wichtigstes Küchenutensil?
Definitiv die Hände, denn die sind selbst ohne Strom brauchbar und kneten einen Teig mindestens genauso gut wie das Handrührgerät. Beim Eierschlagen oder flüssigen Massen greife ich aber doch lieber zur Küchenmaschine.

Was ist dein aktuelles Lieblingsgericht?
Vielleicht etwas überraschend. Es ist ein salziges Gericht, und zwar Spaghetti Arrabiata. Denn so sehr ich auch den ganzen süßen Kram liebe, gibt es nichts besseres nach einem Tag zwischen Cookies und Cupcakes als eine große Portion scharfe Spaghetti. Ich muss allerdings zugeben, dass ich die Zubereitung lieber meinem Papa überlasse. Der kann das besser als ich.

Wo siehst du "Von Vanille und Honig" in fünf Jahren?
In fünf Jahren werde ich mich in Sachen Fotografie und Foodstyling hoffentlich noch um einiges verbessert haben. Ich wünsche mir auch, dass ich noch andere Themen wie Reisen unterbringe. Aber jetzt bin ich erstmal neugierig, was das neue Jahr bringt...

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