Food-Blog für rundum Genuss - 360-einfachlecker.de

Guido Weber ist noch keine vier Monate Food-Blogger, weißt aber mit 43 Jahren schon mehrjährige Gastronomie-Erfahrung auf. 360-einfachlecker.de heißt seine neue Spielweise. Auf dieser teilt der Wahl-Hamburger seine Leidenschaft für einfache und klassische Kochkunst.

Rundherum einfach lecker – das ist der Leitspruch von Guido Weber, den er auf seinem im Januar 2015 gegründeten Food-Blog 360-einfachlecker.de pflegt. Der Wahl-Hamburger, gebürtig aus Oberhausen, präsentiert dort Rezepte von einfach bis gehoben, von vegetarisch bis herzhaft mit Fisch und Fleisch. Auf die Teller kommen ausschließlich Produkte der Saison. Der 43-Jährige gibt aber nicht nur Einblick in seine kulinarischen Vorlieben: Für die Rubrik Videolexikon produziert er wöchentlich kurze Filme, die Grundbegriffe aus der Küche erklären wie Aufschäumen, Tomatisieren oder Unterheben.

Ganz klar: Guido Weber kommt vom Fach. Nach seiner Ausbildung zum Restaurantfachmann im Breidenbacher Hof in Düsseldorf, war er mehrere Jahre als Sommelier und selbstständiger Gastronom tätig. 2001 gründete er die Eventagentur Aktiv Events in Hamburg mit Fokus auf Lifestyle und Genuss. Seit sechs Jahren arbeitet er für Philips als externer Küchenchef und Coach.

Wie es zur späten Blog-Gründung kam und was sein Lieblingsgericht seit Kindertagen ist, erzählt er im Interview mit LECKER.de.

Was gefiel Ihnen an dem Gedanken, einen eigenen Blog zu gründen?
Mich hat die Passion, mit der die Blogs, die ich gesehen habe und mit der die Blogger, die ich kennen gelernt habe, Ihrer "Arbeit" nachgehen, schlichtweg beeindruckt. Sowohl von den Ideen, den Texten und Geschichten her als auch von den Bildern. Da habe ich gedacht: Du brennst für Essen und Trinken, stecke doch einfach andere damit an und teile deine Leidenschaft mit der Welt.

Welche Food-Blogger haben Sie besonders inspiriert?
Einige haben bei mir mehr Spuren und Eindrücke hinterlassen. Aber letztlich war es die Szene an sich, die mich inspiriert hat!

Was haben Sie sich von den Mitstreitern "abgeschaut", und inwiefern unterscheidet sich Ihr Food-Blog von anderen?
Abgeschaut habe ich mir nicht viel. Ich habe eher versucht Details, die mir nicht so zugesagt haben, anders zu machen. Die Frage, welche Kategorien baue ich auf, war besonders schwierig. Ich bin da immer noch nicht 100-prozentig zufrieden und weiß, dass sich der Blog auch da weiterentwickeln muss und wird. Gerade auf diesen Prozess freue ich mich tierisch. Als der Aufbau mit den Kategorien stand, habe ich einfach losgelegt. Ich wollte eine möglichst schlichte, aber schöne Seite gestalten. Man soll klar erkennen, dass es ums Essen und Trinken geht und dass der, der die Seite macht, Spaß daran hat. Wenn ich es also schaffe, dass die Leser meine Texte mit einem Lächeln verfolgen, ihnen meine Rezepte, Ideen und Bilder gefallen, reicht mir das an Unterschied aus. Denn das ist es, worum es für mich geht.

Kochen liegt bei Ihnen in der Familie. Ihre Eltern führten das Restaurant Weber’s in Oberhausen. Was haben Sie von ihnen in Sachen Kochen gelernt?
Bei uns wurde eine gut bürgerliche Küche gekocht, für die meine Eltern auch mit Ihrer Person gestanden haben. Meine Eltern waren authentisch und sehr geerdet. Die Einsicht bei mir, dass das so richtig war, ist dann in den Jahren gereift und heute wichtiger denn je. Man muss einfach authentisch und anfassbar sein, mit beiden Beinen auf dem Boden stehen, immer mit offenen Augen und Geist durchs Leben gehen und ganz wichtig - immer den Löffel dabei.

Wie würden Sie ihren Kochstil beschreiben?
Für alles offen, schnörkellos und einfach in der Umsetzung. Ich wurde mal gefragt, ob ich ein Motto hätte, da musste ich nicht lange überlegen und habe gesagt - lecker kann so einfach sein!

Was war Ihr Lieblingsessen zu Kinderzeiten?
Rahmspinat – ja, der mit dem Blubb – und dazu Kartoffelpüree und weichgekochte Eier. Das habe ich geliebt, und liebe es noch immer. Besonders das Kartoffelpüree hat es mir angetan. Da könnte ich mich reinlegen.

Und Ihr aktuelles Lieblingsgericht?
Ich habe sehr viele Lieblingsgerichte. Ich würde für Sie etwas anderes kochen als für mich und meine Frau. Aber mein Favorit momentan rührt aus einem Nachmittag bei einem Metzger in Hamburg. Dort habe ich eine Rinderkeule auslösen dürfen und habe dann aus dem Bürgermeisterstück ein Gericht gemacht. Das Fleisch habe ich im Ganzen mit sous vide gegart, und mit Bärlauchpüree, gebratenem grünen Spargel und Meerrettichschaum angerichtet.

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