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Französische Weihnachtsbräuche - so feiert unser Nachbarland

Weihnachten
Auch in Frankreich steht zu Weihnachten in vielen Häusern ein Tannenbaum, Foto: Liliya Sayfeeva - Stock Adobe

In Frankreich wird Genuss ganz groß geschrieben. Das gilt natürlich besonders für die Weihnachtszeit. Wie auch in Deutschland gibt es in Frankreich typische Bräuche und Rituale, die zu einem klassischen Weihnachtsfest dazugehören. Wir haben uns bei unseren Nachbarn geschaut, wie man Weihnachten „​auf französisch" feiert.

Auch in Frankreich ist Weihnachten ein Fest, bei dem die ganze Familie zusammen isst und feiert. Der Fokus liegt dabei auf dem Essen, denn wenn es in französischen Esszimmern „Joyeux Noël" heißt, sollte man besser nicht gerade auf Diät sein und viel Zeit mitbringen. Der sogenannte „repas de Réveillon“, das traditionelle französische Weihnachtsessen besteht nämlich dem Brauch nach aus sieben Gängen und 13 Desserts. 

 

Das kommt auf den Tisch

Begonnen wird meist mit Knabbereien wie Oliven und Nüssen, dazu trinkt man einen Aperitif.

Nun werden die Vorspeisen serviert. Die bestehen typischerweise aus Austern, Räucherlachs oder auch mal - für Deutsche sehr ungewohnt - Weinbergschnecken in Kräuterbutter. Dazu wird meistens ein Weißwein gereicht.

Räucherlachs
Typisch französische Vorspeise zu Weihnachten: Räucherlachs

Weiter geht's mit den Hauptspeisen. Je nach Region und Geschmack kommen in Frankreich gefüllter Truthahn- oder Entenbraten auf den Tisch, auch Rind oder Lamm sind bei vielen Franzosen beliebt. Wer jetzt noch nicht satt ist, darf sich auf die zweite Hauptspeise freuen: Die besteht traditionell aus einem Fischgericht.

Hauptgang
Bei einem typisch französischen Weihnachtsessen bleibt garantiert keiner hungrig 

Dass die Franzosen gern genießen, erkennt man an der großen Vielfalt französischer Käsesorten. Die dürfen natürlich bei einem weihnachtlichen Festessen nicht fehlen. Die Käseplatten werden meist zwischen Hauptgang und Dessert gereicht.

Käseplatte
Französischer Käse darf auch an Weihnachten nicht fehlen

Alle sieben Gänge mit Genuss verspeist? Dann ist jetzt hoffentlich noch Platz für die traditionell 13 Desserts. Damit sind allerdings nur die Komponenten des berühmten „Bûche de Noël“ gemeint. Das ist ein Kuchen, der wie ein Baumstamm aussieht und das Hauptelement des üppigen Desserts bildet. Dazu werden 12 andere Zutaten serviert, die die 12 Apostel repräsentieren sollen: Datteln, Orangen, Mandarinen, Pfannkuchen, weißer Haselnussnougat mit Pistazien, schwarzer Nougat mit Honig, getrocknete Feigen, getrocknete Rosinen, Nüsse, Trauben, Quittenkonfitüre, Kürbiskuchen und Mandeln.

Bûche de Noël
Bûche de Noël - der Kuchen, der wie ein Baumstamm aussieht
 

Bräuche rund ums Weihnachtsfest

Ohne Weihnachtsmann kein Weihnachtsfest, das ist in Frankreich nicht anders als in Deutschland. Hier heißt er allerdings Père bzw. Papa Noël. Begrüßt wird er mit dem Lied „Petit Papa Noël“.

Je nach Region gibt es außerdem unterschiedliche Traditionen. In der Provence werden auf den Marktplätzen Tonfiguren aufgestellt, die einerseits die Weihnachtsgeschichte darstellen aber auch die einzelnen Berufsstände des Dorfes verkörpern. In Aquitanien werden die bösen Wintergeister mit Fackeln vertrieben. Einen besonderen Brauch gibt es in der Normandie. Hier legen die Schäfer eines ihrer Lämmer symbolisch als Opfer in die Kirchenkrippe.

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