Gemüsefond selber machen - so geht's

Gemüsefond selber machen geht ganz leicht
Viel natürlicher und aromatischer: Gemüsefond selber machen

Instant war gestern. Gemüsefond selber machen geht mit dieser Anleitung ganz leicht. Die aromatische Wunderwaffe bildet die Basis für viele leckere Suppen, Ragouts und Soßen. So geht's Schritt für Schritt.

Gemüsefond selber machen lohnt sich. Die Flüssigkeit, die beim Garen von Gemüse in Wasser entsteht, steckt voller Vitamine, Nährstoffe und Aromen. Sie ist eine ideale Basis für Suppen, Soßen und Ragouts, die man sonst eher mit Instant-Gemüsebrühe oder teuren Fonds aus dem Glas zubereiten würde. Die Gerichte schmecken mit der hausgemachten Variante viel natürlicher und aromatischer.

Alles was Sie brauchen, um Gemüsefond selber zu machen, sind ein bisschen Gemüse, Gewürze, Wasser und Zeit.

Gemüsefond selber machen – Zutaten für 3 Portionen:

 

 

Und so geht’s:

Als erstes das Gemüse präparieren. Dafür Knollensellerie und Möhren schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Stange Lauch putzen und waschen. Anschließend in 3 cm große Stücke schneiden. Danach die ungeschälte Zwiebel und Tomate halbieren.

Das Gemüse mit allen Gewürzen und Kräutern in einem großen Topf mit 3,5 l Wasser aufkochen. Bei milder Hitze mindestens 1 Stunde schwach kochen lassen.

Gemüsefond durch auf ein Sieb gießen und die Flüssigkeit in einem Topf auffangen. Fertig!

Gemüsefond selber machen für Suppen, Soßen und Co.

Mit Gemüsefond kochen

Frisch zubereiteter Gemüsefond kann sofort weiterverarbeitet werden. Er wird vor allem zum Kochen von Suppen verwendet, wie bei unserer Süßkartoffel-Orangen-Suppe, aber für Ragouts. Zudem lassen sich mit einem Fond wunderbar Béchamelsoßen für Aufläufe oder die Mehlschwitze für eine Spargelcremesuppe aufgießen. Sie eignet sich ebenso zum Ablöschen von Speisen.

Wenn Sie den Gemüsefond für einen späteren Zeitpunkt selber machen wollen, ist das kein Problem. Er hält sich circa 3 Tage im Kühlschrank, eingefroren sogar mehrere Monate. Am besten bewahren Sie die Flüssigkeit in Tiefkühlboxen oder portionsweise im Eiswürfelbehälter auf.

Eine weitere Methode ist das Einkochen. Dafür wird der heiße Fond in saubere Einweckgläser gefüllt, die anschließend zugeschraubt und auf dem Kopf gedreht lagern.

Der Unterschied zur Gemüsebrühe

Gemüsefond ist nicht ganz das gleiche wie eine Gemüsebrühe. Ersteres wird länger gekocht, wodurch sich der Wassergehalt verringert und das Aroma noch intensiver wird.

Anders als bei Brühen sind die Zutaten nach dem Kochen ziemlich ausgelaugt. Sie können daher in der Regel nicht mehr weiterverarbeitet werden. Neugierig, wie Sie Gemüsebrühe selber machen? Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

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