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 LECKER.de » Grillen

Grillen mit Fleisch


Grillgut: Fleisch und Würstchen


Das beliebteste Grillgut sind Fleisch und Würstchen in den verschiedensten Varianten. Vom mageren Geflügel, zum deftigen T-Bone-Steak bis zur klassischen Bratwurst. Wir zeigen Ihnen wie kreativ Grillen sein kann.

Fleisch richtig grillen

Grillgut: Fleisch und Würstchen - fleisch-artikel
Foto: Food & Foto
Neben Würstchen ist Fleisch das beliebteste Grillgut. Hier ist eine bunt zusammengestellte Grillplatte verschiedener Fleischsorten

Etwas durchgezogenes fein marmoriertes Fleisch ist perfekt zum Grillen. Das Fleisch sollte in nicht zu dünne Scheiben geschnitten werden, da es sonst zu schnell gar und dadurch trocken und hart wird. Aus dem gleichen Grund sollte Grillfleisch auch gerne seinen Fettrand behalten. Fett ist Geschmacksträger. Wer es nicht mitessen möchte, schneidet es einfach nach dem Grillen ab. Das einzige was vor dem Grillen entfernt werden sollte, sind die dünnen Häutchen und Sehnen beim Fleisch, denn diese können den Grillgenuss ganz schnell verderben.

Legen Sie das Fleisch nicht im kalten Zustand auf den Grill. Es sollte etwa eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank genommen werden, damit sich sein Geschmack besser entfalten kann.

Beim Grillen von Fleisch und Würstchen können keine konkreten Garzeiten angegeben werden. Je nachdem wie weit der Rost von der Glut entfernt ist, verändert sich die Temperatur. Ist der Rost nahe an der Glut, erhöht sich die Temperatur. Ist er weiter entfernt, verringert sie sich. Bei großen Fleisch- und Würstchen-Stücken und längerer Garzeit sollte ein etwas größerer Abstand gewählt werden. Bei kleinerem und dünnerem Fleisch und Würstchen kann der Abstand geringer gewählt werden, da es nur kurz gegrillt werden muss, um gar zu werden.

Wichtig: Geflügel muss immer gut durchgegrillt werden, weil im Sommer die Salmonellengefahr sehr hoch ist. Auch Schweinefleisch sollte durch sein.

Gutes Rind- und Lammfleisch kann innen gerne noch schön rosa oder leicht blutig sein. So ist es besonders saftig und zart.

Tipp: Mittels Druckprobe merkt man schnell, wie gar das Fleisch und die Würstchen sind. Fühlt es sich sehr weich an, ist es noch fast roh. Gibt es nur leicht federnd nach, ist es innen rosa. Gibt es nicht mehr nach, ist es durchgebraten.

Wenn Sie ein Fleischthermometer besitzen, können Sie auch damit prüfen, wie gar Ihr Grillgut ist. Das Thermometer eignet sich besonders für große, dicke Stücke, da Sie das Fleisch nicht extra anschneiden müssen. Als Richtwerte gelten: 45°C bis 60°C – das Fleisch ist noch roh; 60°C bis 70°C – es ist schön rosa; und 75°C bis 84°C – das Fleisch ist durchgebraten.

Würstchen richtig grillen

Grillgut: Fleisch und Würstchen - wurst-artikel
Foto: Food & Foto
Würstchen-Varianten für den Grill

Neben Bratwürsten eignen sich auch Berner Würstchen, Käsegriller, Käsekrainer, Nürnberger Rostbratwürste, Knackwurst, Rindsbratwürste, Thüringer und Wiener Würstchen zum Grillen. Geräucherte oder Würstchen mit Nitritpökelsalz sollten nicht fürs Grillen verwendet werden.

Um das lästige Aufplatzen der Würstchen zu verhindern, sollte die Haut der Würstchen vor dem Grillen mit einem scharfen Messer eingeschnitten werden. Meistens reicht es, wenn mehrere parallele Schnitte gemacht werden, kreuzweise sieht aber schöner aus.

Würstchen sind fast immer vorgegart. Beim Grillen muss man eigentlich nur darauf achten, dass die Würstchen schön knusprig braun werden und innen auch warm sind.

Würstchen sind gewürzt, müssen also nicht extra mariniert werden. Zum Wenden der Würstchen sollte eine Grillzange genutzt werden.

Verschiedenste Würstchen grillen

Thüringer Bratwurst: Dieses Würstchen hat nicht nur Geschichte, sondern auch ihr eigenes Bratwurstmuseum. Eingefleischte Fans schwören darauf, das Würstchen kurz vor dem Grillen in Wasser einzulegen und bei mäßiger Hitze zu grillen.

Nürnberger Rostbratwürste: Kinder lieben diese kleinen Schweinswürste. Aber auch Erwachsene lassen sie sich gut gegrillt schmecken.

Wiener Würstchen: Kinder lieben Wiener Würstchen. Vorab die Haut einschneiden, um ein schönes Grillergebnis zu erzielen. Wenn Sie die Enden kreuzförmig einschneiden, drehen sie sich beim Grillen nach außen. So sehen die Würstchen besonders gut aus.

Berner Würstchen: Die in Speck gewickelten und mit Käse gefüllten Würstchen sollten in eine Grillpfanne und nicht direkt auf dem Rost, da das auslaufende Fett sonst auf die glühenden Kohlen tropft. Dadurch können krebserregende Benzpyrene entstehen.

Bratwurst und Bratwurstschnecke: Die Bratwurst ist ein Klassiker. Wenn Sie daraus eine Schnecke wickeln, präsentieren Sie den Klassiker mal formvollendet und werden sicher viel Lob kassieren. Sie können die Schnecken natürlich auch fertig kaufen.

Käsegriller oder Käsekrainer: Es ist natürlich Geschmackssache, aber kaum ein Würstchen macht sich so gut auf dem Grill wie Käsekrainer oder Käsegriller: Würziger Fleischgenuss mit geschmolzenem Käse im Inneren – einfach doppelt lecker!

Knackwurst: Knackwürste in Naturdarm können mit der Haut (bitte einschneiden) gegrillt werden. Ansonsten sollte sie geschält werden. Knackwürste machen sich in dicken Scheiben auch gut als Spieß.

Rindsbratwürste: Wer auf der Suche nach koscheren Würstchen ist oder ganz einfach kein Schweinefleisch mag, ist mit Rindsbratwürsten gut und lecker bedient.

FOTOGALERIE

Bildergalerie: Grillwurst: Jetzt geht es um die Wurst!

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Veröffentlicht in LECKER.de

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