Hachez - zu Besuch in der Bremer Schokoladenfabrik

Hachez

Hachez

Im Bremer Schlaraffenland: Wir blicken hinter die Kulissen von Hachez - und in die Produktion der Sonderedition zu 125 Jahre Hachez.

Heute wie damals wird in der 1890 gegründeten Manufaktur alles unter einem Dach betrieben, vom Rösten der Kakaobohnen bis zur Verarbeitung. Das ist in Deutschland einzigartig. Doch wie werden eigentlich aus Bohnen zartschmelzende Schokokreationen? Lernen Sie alles über die Hachez-Produktion kennen!

Hachez - Qualitätskontrolle

Hachez - Qualitätskontrolle

Die Prüfung der Kakaobohnen steht an erster Stelle. Sie bilden immerhin die Basis für die Hachez-Schokolade. Mit einer Guillotine werden die Bohnen geteilt, um das Innere frei zu legen. Je nach Farbe entscheidet sich, ob die Ernte von dem jeweiligen Händler weiterverarbeitet oder abgelehnt wird.

Die Kakaobohnen müssen ein kräftiges Aroma und wenig Säure besitzen. Ist die Bohne von Innen bräunlich-schwarz, ist sie gut fermentiert und aromatisch. Sieht das Innere hingegen violett aus, ist die Bohne schlecht fermentiert und weniger aromatisch. Das heißt also: Bei hohem Anteil von violetten Bohnen fällt die Lieferung bei der Qualitätssicherung durch.

Hachez - Rösten

Hachez - Rösten

Auf den Qualitätscheck folgt das Rösten der Bohnen. Das Besondere bei Hachez: Die Bohnen werden in einem Kugelröster mit Flamme bearbeitet.

Hachez - Röster

Hachez - Röster

In dieser Maschine erfolgt das Rösten. Der Vorgang dauert einige Minuten. Anschließend werden die Bohnen durch starkes Rütteln in einer weiteren Maschine von ihrer Schale getrennt und zerkleinert.

Hachez - Walzen

Hachez - Walzen

Jetzt beginnt die Feinarbeit bei Hachez. Im Melangeur werden die zuvor klein geschüttelten Kakaobohnen zusammen mit Milchpulver und Zucker zu einer feinen Masse zermahlt. Dies dient dazu, dass der körnige Zucker beim Verzehr der Schokolade nicht mehr als einzelner Bestandteil zu spüren ist. Rund zweieinhalb Stunden dauert dieser Schritt.

Hachez - Pulverisieren

Hachez - Pulverisieren

Nach dem Zermahlen wird die Kakaomasse über ein Rohrsystem einen Stockwerk höher geleitet. Hier wird die feine Kakaomasse pulverisiert. Ein wichtiger Schritt, wenn die Schokolade am Ende zart schmelzend werden soll.

Hachez - Pulver

Hachez - Pulver

Das Pulver ist zart-braun und ultrafein. Es wird im nächsten Schritt mit Kakaobutter angereichert.

Hachez - Conchieren

Hachez - Conchieren

Bei Hachez wird Wert auf das Conchieren gelegt, die Königsdiziplin in der Schokoladenherstellung. Mehr als 72 Stunden braucht dieser Vorgang. Die Masse wird in einem Concheur bei 40 bis 45 °C conchiert. Das sind acht Stunden mehr als üblich. Foto: Hachez

Hachez - Concheur

Hachez - Concheur

Wie viele Maschinen in der Fabrik stammt auch dieser Concheur aus den 1960er-Jahren. Er wird manuell bedient, und nicht von Computersystemen gesteuert. Das macht den Charme der Manufaktur aus.

Hachez - Formen

Hachez - Formen

Nach drei Tagen Conchieren ist die Masse endlich fertig, um sie in die gewünschte Form zu bringen. Dazu wird sie in die jeweiligen Formen - quadratisch, rund, rechteckig - gegossen und zum Kühlen gelagert.

Hachez - Fertige Schokolade

Hachez - Fertige Schokolade

Frisch aus der Produktion: die Schokoladentäfelchen für die Sonderedition zum 125-jährigen Jubiläum. Sie besitzen den typischen Hachez-Glanz, ein Merkmal für gute Qualität. Noch ist die Schokolade aber unverpackt.

Hachez - Verpacken

Hachez - Verpacken

Im letzten Schritt wird die Schokolade verpackt. Den großen Teil der Arbeit übernehmen dabei die Maschinen. Von Hand gefaltet sind hingegen die ...

Hachez

Hachez

... Jubiläumsboxen, in denen die kleinen Täfelchen verpackt und ausgeliefert werden. So entsteht die Schokolade bei Hachez.

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