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Hauptsache Kneten oder was? Unser Teig-Guide klärt auf

Teig-Guide
Welcher Teig darf es heute sein?, Foto: Bosch

Teige gibt es viele, aber welcher eignet sich für welches Gebäck? Wie unterscheiden sie sich in Verwendung und Zubereitung? Wir bringen Licht ins Teig-Dickicht.

 

Biskuitteig

Der Biskuitteig wird vor allem für Torten und feines Gebäck verwendet. Er ist eine lockere Masse aus geschlagenem Ei und Zucker und dabei verhältnismäßig wenig Mehl. Sein Name leitet sich vom Französischen „biscuit“ ab, was so viel wie „zweimal gebackenes“ bedeutet. So bezeichnete man bis ins 17. Jahrhundert Schiffszwieback. Als sich später der Begriff „Zwieback“ durchsetzt, blieb die Bezeichnung „Biskuit“ im deutschen Sprachraum für süße Backwaren aus Biskuitteig übrig. Der Wandel vom hartem Keks zum lockeren Gebäck begann im selben Jahrhundert, als die Teigmasse mit Eiern, Zucker und Rosenwasser veredelt wurde.

Das besondere am Biskuitteig ist, dass das Ei zunächst getrennt und das Eiweiß aufgeschlagen wird. Parallel werden Eigelb und Zucker schaumig geschlagen, anschließend die Mischung aus Mehl und Speisestärke untergemischt. Zuletzt wird schließlich das zu Eischnee geschlagene Eiklar untergehoben. So entsteht der typisch luftig, fluffige Biskuitteig.

 

Strudelteig

Nur aus Mehl, Wasser und Öl können Leckereien gezaubert werden? Oh ja, denn beim Strudelteig sind nicht die Zutaten entscheidend, sondern die Zubereitung. Durch intensives Walken und Schlagen und eine lange Ruhezeit vor der Verarbeitung wird es möglich den Teig richtig dünn auszurollen. Strudelteig ist am besten, wenn er im gebackenen Zustand durchscheinend ist, aber trotzdem nicht reißt.Süß oder herzhaft gefüllt – einfach gut!

Strudelteig
Strudelteig sollte möglichst dünn ausgerollt werden

Gefüllt mit saftigen Äpfeln und getunkt in heißer Vanillesoße ist der Apfelstrudel besonders in der kalten Jahreszeit ein Genuss. Auch herzhaft mit Gemüse gefüllt schmeckt der knusprige Strudel mit der weichen Füllung toll. Beim Ausrollen ist etwas Geschick gefragt – mit etwas Übung klappt das aber wunderbar.

 

Hefeteig

Einer der gefürchtetsten Teige in den Küchen der Welt scheint der Hefeteig zu sein, denn manchmal tritt der gewünschte Effekt nicht ein: Der Hefeteig soll möglichst richtig schön aufgehen. Was er dafür braucht? Viel Wärme und ganz viel Liebe in Form von Kneten. Mit den Automatikprogrammen der OptiMUM gelingt Hefeteig übrigens garantiert Jedem. Der Clou: Die Maschine stoppt, sobald die optimale Konsistenz erreicht ist.

Hefeteig
Hefeteig eignet sich gut für Pizzen

Und dann steht auch dem Genuss unserer geliebten Zimtschnecken, Brioche, Pizzateig und Co. nichts mehr im Weg. Ein einfacher Hefeteig besteht aus Mehl, Hefe und einer Flüssigkeit wie Wasser oder Milch – je nach Rezept werden noch Fett, Zucker und Eier hinzugefügt.

 

Plunderteig

Was wäre Hamburg nur ohne Franzbrötchen und Frankreich ohne Croissants? Diese Gebäcke bestehen nicht aus Blätterteig wie oft vermutet, sondern aus Plunderteig. Dieser besteht ähnlich wie Blätterteig aus Butterschichten, wird aber mit Hefe zubereitet. Man spricht auch von „plundern“, wenn der Teig beim Backen besonders stark aufgeht.

Plunderteig
Plunderteig eignet sich hervorragend für die Zubereitung süßer Teilchen

Das bekannteste Plundergebäck ist das Croissant, allerdings wird es im Vergleich zu deutschem Plunder mit weniger Zucker und mehr Ei gebacken. In Deutschland werden als Plunder häufig süße Teilchen, die mit Obst belegt sind oder mit Streuseln überbacken werden, verkauft.

 

Rührteig

Rührteig
Auch Pfannkuchen lassen sich mit dem kinderleichten Rührteig ganz einfach zubereiten

Rührteig ist sicher einer der unkompliziertesten Partner in der Küche, denn er gelingt garantiert auch Backanfängern. Für die Herstellung werden einfach alle Zutaten in der Schüssel verrührt, in eine Backform gegeben und gebacken. Dieser einfache Teig besteht aus Fett, Zucker, Eiern, Mehl und Backpulver und lässt sich mit Schokotropfen, Nüssen oder Rosinen immer wieder neu erfinden.

Der gebackene Rührteig zeichnet sich durch eine leicht knusprige Krume und ein locker-fluffiges Inneres aus. Ob für Cupcakes, Waffeln, oder Blechkuchen – er ist einfach ein Allround-Talent.

 

Blätterteig

Ganze 244 Schichten stehen für diesen Teig und der Hauptakteur ist die Butter. Der eigentliche Teig besteht aus Mehl, Salz und Wasser. Durch mehrfaches Ausrollen und Zusammenschlagen werden dann die Fettschichten eingearbeitet. Für diese Arbeit entschädigt das spätere Backergebnis: Ein wunderbar lockerer und knuspriger Teig.

Blätterteig
Blätterteig lässt sich gut mir süßen oder herzhaften Füllungen backen

Durch die Hitze im Backofen verdampft das vorhandene Wasser im Teig und allein dieser Wasserdampf sorgt für das Aufgehen des Teiges – ganz ohne Backpulver, Hefe und Co. Ob süß oder herzhaft, der Blätterteig lässt sich wunderbar Füllen wie zum Beispiel als Strudel, Pastete oder Apfeltasche.

Entdecke weitere köstliche Rezepte und Wissenswertes über die vielseitigen Küchenhelfer von Bosch auf dem Rezept Blog www.einfach-gut-kochen.de.

Weitere Informationen zu den OptiMUM Küchenmaschinen und den passenden Zubehör-Sets für grenzenlose Back- und Kochideen findest du unter www.bosch-home.de/optimum.

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