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Käse schneiden – so geht’s richtig

Käse schneiden
Foto: istetiana/Adobe Stock

Käse ist ein Genuss-Lebensmittel. Die Herstellung vieler Käsesorten folgt jahrhundealten Rezepten und Verfahren und bis der fertige Käse im Regal liegt, reift er oft monatelang. Käsekenner wissen: Auch das Schneiden von Käse ist eine Kunst. Je nach Käsesorte und Anlass können dabei unterschiedliche Techniken und Werkzeuge zum Einsatz kommen. Wir stellen die wichtigsten vor.

 

Die richtigen Werkzeuge

Die Auswahl des richtigen Schneidewerkzeugs richtet sich vor allem nach der Größe und der Konsistenz des Käses.

Schneidewerkzeuge
Messer, Spachtel, Gabel - welches Werkzeug kommt wann zum Einsatz?

Sollten mehrere Käsesorten geschnitten werden (zum Beispiel für einen Käseplatte) sollte das Schneidegerät zwischendurch abgewaschen bzw. ausgetauscht werden, damit sich die verschiedenen Aromen nicht vermischen. Aus Hygienegründen sollten leicht verderbliche Käsesorten auch nicht mit den Händen, sondern am besten mit einer kleinen Käsegabel (Bild oben rechts) bewegt werden.

1. Weichkäse 

Spezialkäsemesser
Das Spezialkäsemesser erkennt man an den Löchern in der Klinge 

Weichkäsesorten wie Camembert, Brie oder Géramont haben eine klebrige Konsistenz. Damit sie nicht am Messer haften bleiben, kommt ein Spezialkäsemesser zum Einsatz. Es besitzt eine gelochte Klinge, die dem Käse keine Fläche zum Haften bietet.

2. Schnittkäse 

Käsemesser
Mit einem kleinen Käsemesser lässt sich Schnittkäse gut zerteilen, Foto: Tetiana Vitsenko/Alamy

Schnittkäsesorten mit kleinem Umfang lassen sich gut mit einem kleinen Käsemesser schneiden. Sollen die Scheiben sehr dünn werden, ist ein Käsehobel das richtige Werkzeug.

Schneidebogen
Der Käsebogen sorgt für besonders präzise Schnitte

Etwas breitere und sehr gleichmäßige Scheiben erreicht man mit einer sogenannten Käseharfe bzw. einem Käsebogen. Auch Schimmelkäse mit etwas härterer Konsistenz wie Saint Agur lässt sich am besten mit einem Käsebogen schneiden.

Doppelgriffmesser
Doppelgriffmesser sind perfekt für große Käselaibe, Foto: Tyler Olson/Adobe Stock

Für das Schneiden von großen Käselaiben empfehlen sich Käsebeile oder sogenannte Doppelgriffmesser. Die haben an beiden Enden der Klinge einen Griff, sodass beim Schneiden das eigene Körpergewicht eingesetzt werden kann.

3. Hartkäse 

Käsereibe
Mit der Käsereibe lässt sich Parmesan für das Pastagericht zerkleinern, Foto: len4foto - Fotolia

Hartkäsesorten wie Grana Padano oder Parmesan bröckeln schnell und lassen sich daher schwer schneiden. Mit einem Käsehobel lassen sich gut größere Flocken etwa als Pastatopping abschneiden. Soll der Hartkäse zum Kochen verwendet werden, eignet sich eine Käsereibe. Diese sorgt für feine Käseflöckchen.

 

Die richtige Schnitt-Technik

Das richtige Werkzeug liegt bereit, aber wie setzt man es am besten ein? Auch das hängt von der Größe und der Form des Käses ab. Grundsätzlich gilt:

Runde oder polygonale Käsesorten sollte man genau wie einen Kuchen zerteilen, also in Dreiecken von der Mitte nach außen geschnitten. Der Grund: Da der Käse in der Mitte des Laibes meistens besonders cremig ist, bekommt jeder seinen Anteil daran.

Eckige Käsesorten schneidet man am besten entlang der Kante. Schmale, hohe Käseecken wie der Edelpilzkäse Saint Agur lassen sich am besten entlang ihrer seitlichen Kante abschneiden. So entstehen gleichmäßige Scheiben in Dreiecksform.

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