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 LECKER.de » Kochen » Ernährung

Ayurveda-Ernährung: Für Körper, Geist und Seele


Die traditionelle indische Heilkunst Ayurveda besagt: Wir sind was wir verdauen. Die Ernährung soll deshalb stets auf den einzelnen Menschen und dessen individuelle Bedürfnisse abgestimmt sein. Ziel des Ayurveda ist es, Balance in Körper und Geist zu bringen und so ein langes und erfülltes Leben zu ermöglichen.
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Foto: Food & Foto
Eine liebevoll servierte Ayurveda-Speise.

Kernstück der Ayurveda-Lehre ist die Unterscheidung von Temperamenten und Lebensenergien, den sogenannten Doshas. Dosha bedeutet so viel wie „den Körper beeinflussende Faktoren“, welche nach Auffassung der Ayurveda in jedem Organismus vorkommen.

Die drei Ayurveda-Doshas:

  • Vata, das Luft- und Bewegungsprinzip
  • Pitta, das Feuer- und Stoffwechselprinzip
  • Kapha, das Erd- und Strukturprinzip

Laut Ayurveda sollten sich diese Energien in einem gesunden Organismus in einem harmonischen Gleichgewicht befinden.

Diese Balance ist Voraussetzung für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Nahrung wird im Ayurveda als Information für die Doshas angesehen.

Gesunde Ernährung

Eine gesunde Ernährung wird im Ayurveda durch viele verschiedene Faktoren bestimmt, wie zum Beispiel die richtige Zubereitung der Speisen, die richtige Kombination von Lebensmitteln, die richtige Menge zum rechten Zeitpunkt am rechten Ort sowie die richtige Stimmung beim Verzehr der Mahlzeiten. Essen sollte nach Ayurveda immer gemeinsam mit anderen Menschen eingenommen und mit Liebe gekocht, serviert und verzehrt werden.

Lebensmittel im Ayurveda

Ganz allgemein als schwer verdaulich gelten im Ayurveda Lebensmittel wie Weizen, rotes Fleisch und raffinierter Zucker. Sie reduzieren das Verdauungsfeuer und produzieren Giftstoffe im Körper. Auch saure und sehr scharfe Lebensmittel, wie Chili, Orange oder Ananas sind nicht gut für die Verdauung und sollten daher gemieden werden. Rohes Gemüse, Bohnensprossen und Salate sind schwer verdaulich, eiskalte Speisen und Getränke geradezu Gift für den Körper.

Dagegen unbeschwert genießen kann man im Ayurveda gekochtes Gemüse wie Kürbis, Pilze, Spinat, Spargel, Süßkartoffeln, Sellerie oder Zucchini. Auch Hülsenfrüchte sind einfach zu verdauen und haben eine ausgleichende Wirkung auf den Körper.

Dabei sollten im Ayurveda alle Speisen frisch zubereitet und dabei auf beste Qualität bei den Nahrungsmitteln geachtet werden. Gegessen werden sollte nur, wenn man wirklich hungrig ist. Auch soll man sich nicht völlig satt essen und sich bis zur nächsten Mahlzeit genügend Zeit zum Verdauen nehmen. Jede Mahlzeit sollte jede der sechs Geschmacksrichtungen im Ayurveda (Rasa) enthalten: süß, sauer, salzig, scharf, bitter, herb.

Ayurveda-Speiseplan für Dosha-Typen

Außerdem gibt es spezielle Empfehlungen für die einzelnen Dosha-Typen im Ayurveda. Je nachdem, welches Dosha in Körper und Geist beruhigt oder gestärkt werden soll, kann man sich einen individuellen Speiseplan für eine Ayurveda-Ernährung zusammenstellen.

  • Vata-Typen neigen laut Ayurveda zu Störungen in der Verdauung und sollen daher vor allem gekochte und leicht verdauliche Speisen bevorzugen. Diese sollten warm sein, etwas Fett enthalten und einen süßen, salzigen oder sauren Geschmack haben.
  • Pitta-Typen besitzen Ayurveda zufolge ein starkes „Verdauungsfeuer“, sie können kalte und warme Kost zu sich nehmen, von süßem, bitterem oder herbem Geschmack.
  • Kapha-Typen sollten im Ayurveda viel frisches Obst und Gemüse zu sich nehmen. Die Speisen sollten nur mäßig gegart und warm sein. Empfohlene Geschmacksrichtungen sind scharf, bitter und herb.

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Hier finden Sie Rezepte für Ayurveda-Speisen:


Veröffentlicht in LECKER.de

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Kommentare: Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

leckerschmeckerin
23.02.2009
16:31
Also hiernach bin ich ein "Pitta"-Mensch...
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