
Reduzieren heißt so viel wie einkochen (siehe auch einkochen). Durch Kochen bei starker Hitze verdampft vorhandenes Wasser. Das konzentriert nicht nur den Geschmack des verbleibenden Fonds, sondern sorgt auch dafür, dass er dickflüssiger wird. Das Reduzieren wird meist für die Herstellung von Soßenbasis benutzt, beispielsweise für Sauce Hollandaise.
Besonders beliebt ist auch das Reduzieren von Balsamico-Essig . Dabei kocht man den Essig im offenen Topf so lange, bis er schön cremig ist. Lecker zum Beträufeln von Salaten und anderen Vorspeisen. Die durch Reduzieren entstandene Balsamico-Creme passt sogar wunderbar zu Früchten, besipielsweise Erdbeeren.
Bei manchen Soßen- oder Fondrezepten gießt man sogar mehrmals geschmackgebende Komponenten wie Wein oder Essig zu und fährt fort die enstandene Mischung weiter zu reduzieren. Beim Reduzieren kann man auch Gewürze wie Lorbeer gleich mitgaren. In Rezepten ist es gebräuchlich, Anleitungen wie "bis auf die Hälfte reduzieren" zu geben.
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