
Eierstich, Omelett, Aufläufe mit Eiermilch oder Crème brûlée – das sind nur einige Beispiele für Gerichte, bei denen man etwas stocken lässt. Schon diese kleine Auswahl lässt erkennen, was allen gemeinsam ist: beim Stocken sind Gerichte im Spiel, die vollkommen oder zu einem Teil aus einer Eimasse bestehen.
Zum Stocken sind verschiedene Zubereitungsarten möglich: das Garen im heißen Wasserbad, das Backen im Ofen oder das Garen in einer Pfanne. Erst wenn keine flüssigen Anteile mehr vorhanden sind, ist der Prozess des Stockens abgeschlossen. Die Speisen sind dadurch teil- und schneidbar geworden.
In Ausnahmefällen verwendet man die Bezeichnung stocken lassen auch für das Erstarren von Speisen oder Cremes durch Kälte im Kühlschrank. Diese werden vorher mit einem Bindemittel, beispielsweise aufgelöster Gelatine, gemischt.
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