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 LECKER.de » Kochen » Kochlexikon

Dünsten - gesund, leicht und gar nicht langweilig


Beim Dünsten werden Gemüse, Obst, Fisch oder sogar Fleisch in wenig Flüssigkeit gegart. Das unterscheidet die Garmethode vom Dämpfen, wo die Zutaten lediglich im Wasserdampf zubereitet werden. Besonders gut eignen sich Lebensmittel mit hohem Wassergehalt.
Dünsten - gesund, leicht und gar nicht langweilig - duensten-q2
Der wasserreiche Spinat eignet sich gut zum Dünsten.

Zum Dünsten braucht es nicht mehr als eine ausreichend große Pfanne oder einen geräumigen Topf mit Deckel, einen Pfannenwender oder Kochlöffel und gegebenenfalls ein wenig Flüssigkeit, Fett und natürlich Gewürze. Die ideale Temperatur liegt bei 70 bis 98 Grad Celsius – bei Zugabe von Flüssigkeit 100 Grad Celsius. Ein Deckel fängt das entstehende Kondenswasser auf und hält den Dampfdruck konstant. Helles Fleisch, Portionsfische (Medaillons, Filets), Gemüse oder Früchte werden so in 3 bis 15 Minuten gar.

Fleisch und Fisch brauchen Nachhilfe

Generell kann man auf drei Arten dünsten: mit oder ohne zusätzliche Flüssigkeit oder mit Fett. Die Zugabe von Flüssigkeit ist dann notwendig, wenn nicht genug Eigenflüssigkeit aus den Lebensmitteln austritt. Das ist zum Beispiel bei stärkehaltigem Gemüse wie Kartoffeln der Fall. Aber auch Fleisch und Fisch benötigen in den meisten Fällen ein wenig Nachhilfe. Fond, Brühe, Milch, Wein oder Wasser sorgen für den notwendigen Dampfdruck. Tipp: Die Kohlensäure in Mineralwasser erhält die frische Farbe von Möhren und Co. Wichtig ist, dass das Gargut nicht von Flüssigkeit bedeckt ist, sonst spräche man von kochen.

Zutaten mit fettlöslichen Vitaminen – zum Beispiel dem Provitamin A in Möhren – können auch in etwas Fett gedünstet werden. Achten Sie darauf, dass Butter oder Öl nie so heiß werden, dass Röstaromen entstehen, schließlich wollen Sie ja nicht braten. Die Temperatur reguliert sich auch durch den aus den Lebensmitteln austretenden Saft. Schneller geht das mit Hilfe von ein wenig Salz, das Sie am besten gleich zu Anfang zugeben.

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Möhren dünsten Sie am besten in wenig Fett, zum Beispiel Butter oder Öl.

"En papilotte": Alles gut verpackt

Das gilt vor allem, wenn Sie ganz ohne Zugabe von Flüssigkeit oder Fett dünsten wollen. Hier empfiehlt es sich, die Zutaten nach dem Waschen nicht abzutrocknen. Eine besondere Variante des Garens im eigenen Saft ist das Dünsten en papilotte. Hier werden alle Zutaten inklusive Gewürzen in einen Bratschlauch, Alufolie oder Pergamentpapier gegeben und bei 180 bis 190 Grad Celsius im Backofen gegart.

Aber nicht nur Herzhaftes lässt sich auf so schonende Art und Weise zubereiten. Probieren Sie zum krönenden Abschluss eines leichten Menüs doch einmal diese gedünsteten Birnen auf Weinschaumsoße – nicht nur optisch ein Genuss.


Veröffentlicht in LECKER.de


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