
Zum Dünsten benutzt man meistens Brühe, Wein, Fond oder einfach nur Wasser. Dabei werden das Fleisch, der Fisch oder das Gemüse in der Flüssigkeit inklusive der gewünschten Gewürze bei meist geschlossenem Deckel gegart. Die Vorteile dieser Garmethode liegen auf der Hand: Sie ist die fettärmste in der Küche und erhält die Nährstoffe vor allem bei Gemüse am besten.
Tipp: Nehmen Sie am besten großzügige Töpfe oder Pfannen, damit genügend Platz für die Zutaten vorhanden ist.
Man kann aber nicht nur auf dem Herd, sondern auch im Backofen dünsten.
Beim Dünsten unterscheidet man unter drei üblichen Methoden:
1. Mit Fett und Fremdflüssigkeit: Aus meist geschmacklichen Gründen wird zusätzlich zur gewünschten Flüssigkeit etwas Öl, Margarine oder Butter mit in den Topf gegeben.
2. Ohne Fett mit Fremdflüssigkeit: Lebensmittel, die von Natur aus wenig Eigenflüssigkeit besitzen (wie zum Beispiel Kartoffeln), werden mit oben genannten Flüssigkeiten übergossen und bei rund 100 Grad gegart.
3. Ohne Fett mit Eigenflüssigkeit: Gemüse und Lebensmittel mit besonders viel Eigenflüssigkeit (wie zum Beispiel Tomaten) werden ohne zusätzliche Flüssigkeit im eigenen Saft im geschlossenen Topf gegart. Bei dieser Methode sollte die Temperatur zwischen 70 und 98 Grad liegen, damit das Gemüse nicht anbrennt.
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