
Frittieren ist eine Garmethode, bei der die Lebensmittel in schwimmendem Fett bei einer Temperatur von etwa 140 bis 180 °C zubereitet werden. Dabei umgibt das heiße Fett das Gargut von allen Seiten und sorgt für eine knusprige Kruste. Wegen der hohen Temperaturen darf nur wärmefestes Fett (wie zum Schmalz, Pflanzenöl) beim Frittieren eingesetzt werden.
Ein Nachteil des Frittierens ist, dass das Fett teilweise mit in das Gargut eintritt, was einerseits eine Geschmacksveränderung hervorruft und andererseits aus ernährungswissenschaftlichen Gründen nicht immer erwünscht ist.
Zudem sollten Sie noch folgende Prämissen beachten:
- Das Fett sollte nicht längere Zeit über 180 Grad erhitzen werden.
- Nur kleinere Portionsgrößen auf einmal in das heiße Frittierfett geben.
(Die Temperatur des Frittierguts würde sonst zu stark absinken, was wiederum die Folge haben kann, dass sich die Lebensmittel voll Fett saugen) - Die Friteuse nach dem Gebrauch reinigen und das Frittierfett filtern.
- Das Friteusenfett sollte maximal fünfmal verwendet werden, weil es sich sonst zu stark zersetzen würde und dem Gargut schädigen könnte.
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