
Herkunft
Die Ananas wurde 1493 von Kolumbus auf Guadeloupe entdeckt. Die eigentliche Heimat ist wahrscheinlich Paraguay. Von dort kam die Ananas nach Afrika und zu den Kanarischen Inseln. Dieses sind auch die heutigen Hauptanbaugebiete für den europäischen Markt.
Saison
Zum einen gibt es Freiland-Ananas, die nach 14 bis 22 Monaten reif und sehr robust und daher gut für den Transport geeignet ist. Zum anderen wird die Ananas auch in Gewächshäusern gezogen, hauptsächlich auf der Azoren-Insel San Miguel. Glashaus-Ananas ist nach circa neun Monaten erntereif, aber empfindlicher und nicht so gut haltbar.
Geschmack
Das Fruchtfleisch der Ananas ist sehr saftig und sattgelb. Je nach Reifegrad und Sorte ist der Geschmack süß bis würzig-süßsauer.
Verwendung
In erster Linie dient die Ananas zum Frischverzehr. Aber auch für Konfitüren, Salate oder Speiseeis ist Ananas gut geeignet. Ebenso kann man sie auch gut herzhaft zubereiten, zum Beispiel mit Sauerkraut oder Reis.
Aufbewahrung
Ananas lagert man am besten aufgehängt am Strunk oder in einem perforierten Beutel aus Kunststoff. Die halbierte Ananas sollte in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Haltbarkeit
Die ganze Ananas ist bei ordnungsgemäßer Lagerung drei bis fünf Tage haltbar, bei normaler Zimmertemperatur etwa ein bis bis Tage. Im Kühlschrank ist Ananas in Frischhaltefolie zwei bis drei Tage haltbar.
Nährwert/Wirkstoffe
Die Ananas enthält Mineralstoffe wie Eisen und Kalzium, zudem Fruchtsäuren und das Enzym Bromelin und ist reich an fast allen Vitaminen. 100 Gramm Ananas haben 59 Kalorien beziehungsweise 247 Kilojoule.
Medizinische Wirkung
Der hohe Gehalt an Bromelin, einem Enzym, das in der Ananas enthalten ist, wirkt entzündungshemmend.
Rezepte mit Ananas
Ananas-Kokos-Törtchen mit heißer Schokolade
Ananas-Pflaumen-Ingwer-Konfitüre
Ananas-Carpaccio mit Parmaschinken
Veröffentlicht in LECKER.de
