
Herkunft
Der von Vorderasien bis zum Himalaya heimische Granatapfel wird in Afghanistan, im Iran aber auch in Spanien, Italien, Kalifornien und Brasilien angebaut. In Spanien sind die Stadt und die Provinz Granada nach dem Granatapfel benannt.
Saison
Bei uns ist der Granatapfel hauptsächlich von Oktober bis Dezember aus Italien und Spanien erhältlich. Von Juni bis Oktober wird der Granatapfel aus Marokko, Tunesien oder Israel importiert.
Geschmack
Der Granatapfel und die Samenkerne schmecken feinsäuerlich bis süß und aromatisch.
Verwendung
Der Granatapfel eignet sich sehr gut für Obstsalate und grüne Salate. Bei frischen Früchten können die Samenkerne vollständig verzehrt werden. Man kann den Granatapfel aber auch wie Zitrusfrüchte auf einer entsprechend großen Presse auspressen. Der so gewonnene Saft wird vorwiegend für Sorbets verwendet. Die orientalische Küche verwendet den Granatapfel auch bei herzhaften Gerichten.
Aufbewahrung
Bewahrt man den Granatapfel gekühlt auf, hält er sich bis zu einem halben Jahr.
Nährwert/Wirkstoffe
Der Granatapfel hat einen hohen Gehalt an Gerbsäure und Vitamin C und ist reich an Mineralstoffen.
Medizinische Wirkung
Keine andere Frucht besitzt so viele Antioxidantien wie der Granatapfel. Die Antioxidantien neutralisieren freie Radikale und bieten einen sehr guten Schutz für die körpereigenen Zellen. Außerdem eignet sich der Granatapfel hervorragend zur Stärkung des Immunsystems. Vor allem Raucher, Sonnenanbeter und Stressgeplagte sollten sich ab und an einen Granatapfel gönnen.
Video: Ente mit Granatapfel-Rotkohl
Ente mit Granatapfel-Rotkohl
Rezepte mit Granatapfel
- Granatapfel-Käsekuchen
- Mango-Joghurt-Eis auf Limettensoße mit Granatapfel
- Granatapfel-Paprika-Relish
- Lammkoteletts auf Granatapfel-Linsen
- Granatapfel-Napfkuchen
Veröffentlicht in LECKER.de
