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Waldmeister - das würzige Schattengewächs


Kurzes Vergnügen: Nur von Mai bis Juni hat der Waldmeister Saison. Sein besonderes Aroma entfaltet das Schattengewächs erst im angetrockneten Zustand. Begehrt ist das Kraut aber nicht nur in der Küche. Auch als Heilpflanze ist es sehr beliebt.
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Waldmeister entfaltet seine Kraft in Küche und Medizin

Herkunft

Seinen Ursprung hat der Waldmeister im eurasischen Raum. Heute ist er in ganz Mitteleuropa verbreitet. Als heimisches Schattengewächs bevorzugt das Kraut dunkle Orte. Es ist hauptsächlich auf nährstoffreichen und feuchten Böden in Laub- und Mischwäldern zu finden.

Einkauf/Saison

Von Anfang Mai bis in den Juni hinein hat der Waldmeister Saison. Das "Maikraut" wird kurz über dem Boden abgeschnitten, abgebraust und abgetropft. Waldmeister lässt sich am typischen Geruch erkennen, deshalb vor dem Pflücken Blätter zerreiben. Am besten entwickelt das Gewächs sein bitter-würziges Aroma aber im leicht angetrockneten Zustand. Waldmeister gibt es auf Wochenmärkten oder in gut sortierten Gemüseläden zu kaufen.

Verwendung

Besonders bekannt ist der Waldmeister als Zutat in Maibowle ( Waldmeisterbowle). Zu Waldmeistersirup verarbeitet, verfeinert das Kraut Süßspeisen wie Wackelpudding oder Waldmeistereis, Softgetränke und Longdrinks.

Aufbewahrung

Gepflückt beginnt der Waldmeister sehr schnell an zu welken. Wird das Kraut deshalb erst für den späteren Gebrauch benötigt, kann der frische Waldmeister eingefroren werden.

Ernährung

Das angenehm riechende Kraut wird in der Naturmedizin als Mittel zur Beruhigung angewendet. Als Tee wirkt der Waldmeister besonders gut bei Magen- und Darmstörungen. Das Kraut unbedingt vor der Blüte ernten, denn mit ihr steigt auch der Gehalt von Kumarin an. Dieser Wirkstoff führt bei hohem Genuss zu Kopfdruck und Schwindel.

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Veröffentlicht in LECKER.de
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