
Herkunft
Im Mitteralter fand der Waldmeister häufig Verwendung in der Kräutermedizin. Man verwendete Waldmeister vorwiegend zur Überdeckung von unangenehm riechender Medizin. Das zarte Kraut wächst in unseren Wäldern und Hecken.
Saison
Die Hauptsaison für Waldmeister ist der Mai.
Geschmack
Waldmeister verströmt einen süßlich würzigen Geruch und schmeckt leicht bitter.
Verwendung
Waldmeister wird zur Herstellung von Maibowle verwendet. Dazu muss Waldmeister kurz vor der Blüte gepflückt und dann gebündelt in die Flüssigkeit gehängt werden, so dass die Schnittstellen nicht mit dieser in Berührung kommen.
Aufbewahrung
Frischer Waldmeister eignet sich sehr gut zum Einfrieren. Man sollte ihn aber nicht zusammenschnüren, sondern am besten in Schälchen aus Aluminium lagern.
Nährwert/Wirkstoffe
Echter Waldmeister enthält Cumarin, Iridoid, Asperulosid, Kaffeesäure, ätherisches Öl, Vitamin C, das Glykosid Asperulosid, Bitterstoffe, Gerbstoffe und Spuren von Nikotinsäure.
Medizinische Wirkung
Das in Waldmeister enthaltene Cumarin, das beim Welken der Blätter entsteht, kann bei Überdosierung Übelkeit verursachen. Wenn man Bowle aus Waldmeister zubereitet, sollte man die Blätter des Waldmeister nicht länger als 15 bis 20 Minuten ziehen lassen. Cumarin steht sogar im Verdacht, krebserregend zu sein.
Rezepte mit Waldmeister
Waldmeister-Torte mit Brause-Lollies (Kinder-Geburtstagstorte)
Weitere Rezepte mit Waldmeister
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