Backwaren, Desserts und andere Speisen ohne die richtige Süße sind nur das halbe Naschvergnügen. Wir erklären, welche Süßungsmittel es gibt, wie sie hergestellt und verwendet werden.
Süßungsmittel von A bis Z

Agavendicksaft
Wer herkömmlichen Zucker als Süßungsmittel nicht verträgt, kann stattdessen mit Agavendicksaft süßen. Das aus der Agavenpflanze gewonnene Süßungsmittel hat eine neutrale Süße und eignet sich als Süßungsmittel für kalte und warme Speisen.

Honig
Der Nektar, den fleißige Bienen produzieren, ist vitaminreich und wirkt antibakteriell. Als Süßungsmittel ist er ein toller Zuckerersatz. Das Süßungsmittel kann nicht verderben, sollte aber trocken und dunkel gelagert werden, damit es sein Aroma behält.

Kandis
Die gebrochenen Stücke aus krisallisierter Zuckerlösung sind bei Tee- und Punsch-Trinkern als Süßungsmittel sehr beliebt. Brauner Kandis ist aromatischer als der weiße und süßt vor allem heiße Getränke oder Speisen, in denen sich das Süßungsmittel leichter auflösen kann. Gestoßener Krümelkandis wird zum Backen benutzt und verleiht als Süßungsmittel z. B. Honigkuchen seinen typischen Geschmack.

Muscovado-Zucker
Der unraffinierte, naturbelassene Zucker aus Zuckerrohr stammt von der Insel Mauritius. Das Süßungsmittel hat dank seines hohen Melassegehaltes einen malz- bis karamellähnlichen Geschmack und eine leicht feuchte Konsistenz. Dank seines kräftigen Aromas eignet er sich als Süßungsmittel hervorragend zum Verfeinern von Soßen, starkem Espresso, dunklem Brot oder Kuchenspezialitäten.

Stevia
Das "Naturwunder" hat nun die offizielle Zulassung als Süßungsmittel in Deutschland bekommen. Die Blätter der Stevia-Pflanze, die auch Süßkraut genannt wird, soll 300-mal süßer als das Süßungsmittel Zucker sein und dabei kalorienfrei und nicht schädlich für die Zähne. Die EU empfiehlt allerdings, 250 mg am Tag nicht zu überschreiten.

Rohrzucker
Der bräunliche Zucker wird aus Zuckerrohr hergestellt und ist nicht so stark behandelt wie weißer Zucker. Dank erhaltener Mineralstoffe und Spurenelemente behält er als Süßungsmittel so seinen leicht würzig-karamelligen Eigengeschmack.

Weißer Zucker
Das Standard-Süßungsmittel in deutschen Haushalten ist der weiße Zucker, der aus Zuckerrüben hergestellt, aber industriell raffiniert (gereinigt) wird.

Zuckerrübensirup
Bei dem braunen Sirup handelt es sich um ein reines Naturprodukt. Das Süßungsmittel ist der eingekochte Saft aus frischen Zuckerrüben. Seine herbe Würze und dezente Süße machen ihn zum idealen Brotaufstrich oder Sauerbraten-Zusatz. Magnesium und Eisen liefert das Süßungsmittel auch noch.
Veröffentlicht in LECKER.de
