
Herkunft
Ursprünglich stammt die Kamille aus Süd- und Osteuropa, ist heute aber so gut wie in ganz Europa verbreitet. Kamille gilt seit jeher als Heilpflanze bei Magen- und Darmbeschwerden und hilft bei Entzündungen. 1987 wurde die "Echte Kamille" zur Arzneipflanze des Jahres gekürt.
Saison
Blütezeit der Kamille ist von Mai bis September.
Geschmack
Kamille schmeckt leicht bitter und dabei mild.
Verwendung
Kamille ist sehr beliebt als Teeaufguss, der gut gegen Magen- und Darmbeschwerden oder Unterleibsschmerzen bei Frauen hilft und angenehm mild schmeckt. Kamille wird auch äußerlich in Form von Kompressen angewendet. Auch bei Entzündungen der Haut oder Schleimhäute unterstützt Kamille die Heilung sehr gut. Man kann Kamille in Form von Bädern oder Umschlägen verwenden, die positiv gegen Ekzeme oder Abszesse wirken. Außerdem eignet sich Kamille gut als Spülung bei Zahnschmerzen und für warme Umschläge bei Ohrenentzündungen.
Aufbewahrung
Kamille sollte trocken, lichtgeschützt und in gut verschlossenen Gefäßen gelagert werden.
Nährwert/Wirkstoffe
Kamille ist reich an ätherischen Ölen. Darin enthalten ist alpha-Bisabolol und Matricin. Auch Cumarine, Flavonoide und Schleimstoffe sind in den Blüten enthalten.
Medizinische Wirkung
Kamille lindert Schmerzen, kann Fieber senken, hilft bei Halsschmerzen und Bauchweh.
Dekoideen mit Kamille
- Rosenstrauß mit Kamille
- Wiesenstrauß mit Levkojen und Kamille
- Steh-Strauß aus Kamille und Iris
- Kranz aus Kamille und Rosen
- Mini-Strauß aus Flieder und Kamille
Veröffentlicht in LECKER.de
