
Herkunft
Ursprünglich kommt die Physalis aus der "Neuen Welt". In den südamerikanischen Ländern wird die Physalis heute noch angebaut. Der Anbau in Südafrika ist für Europäer interessanter, da er dort preiswerter ist. Der Name Physalis stammt vom Kap der guten Hoffnung, wo diese Frucht Anfang des letzten Jahrhunderts eingeführt wurde.
Saison
Die Physalis gibt es ganzjährig, wobei der Schwerpunkt für die Einfuhr auf Dezember bis Juni liegt.
Geschmack
Der Geschmack der Physalis ist angenehm erfrischend, fein süß, leicht säuerlich und erinnert entfernt an Ananas.
Verwendung
Die feinen, säuerlich-süßen Physalis-Früchte sollten bis zum Verzehr in der lampionartigen Hülle bleiben. Danach wird die Blatthülle entfernt und die Früchte gewaschen. Physalis passen gut in Obstsalat, Rumtopf und Konfitüre. Man kann Physalis auch mit geöffneter Hülle in Kuvertüre tauchen und damit Desserts garnieren.
Aufbewahrung
Physalis sind sehr druckempfindlich und am besten in Kunststoffschalen zu transportieren. Im Kühlschrank halten Physalis sich einige Tage, sollten aber nicht feucht werden, da sie leicht schimmeln. Außerdem eignen sich Physalis ohne Hülle auch zum Einfrieren.
Nährwert/Wirkstoffe
Das Fruchtfleisch der Physalis ist reich an Phosphor, Kalium und Eisen, sowie an Provitamin A, an Vitaminen der B-Gruppe und Vitamin C (etwa elf Miligramm pro 100 Gramm). 100 Gramm der Kapstachelbeere haben 76 Kalorien beziehungsweise 319 Kilojoule.
Medizinische Wirkung
Das in der Physalis reichlich enthaltene Vitamin C und das Beta-Karotin unterstützen das Immunsystem. Kalium wirkt regulierend auf den Wasserhaushalt und wasserlösliche Ballaststoffe (Pektine) schonen Magen- und Darmschleimhaut. Zudem gelten Physalis als harntreibend und fiebersenkend.
Rezepte mit Physalis
- Physalis-Chutney zu Kasselersteak
- Große Baisertörtchen mit Physalis-Creme
- Obstssalat mit Campari-Marinade
- Exotic-Sunrise
- Königskuchen mit Obst
Veröffentlicht in LECKER.de
