
Herkunft
Kichererbsen stammen wahrscheinlich aus dem vorderen Orient, wurden zur Zeit der Pharaonen aber auch in Ägypten angebaut. Heute sind Kichererbsen ein Grundnahrungsmittel im mittleren Osten. Kichererbsen werden aber auch in Südeuropa, insbesondere in Spanien, angebaut.
Saison
Als getrocknete Ware und Konserve sind Kichererbsen das ganze Jahr über erhältlich.
Geschmack
Der Geschmack von Kichererbsen ist eher neutral.
Verwendung
Kichererbsen können roh gegessen werden, solange sie noch grünreif sind. In der Regel werden Kichererbsen aber getrocknet und zu Mehl verarbeitet oder zur Herstellung von Pürees, beispielsweise Hummus genutzt. Auch für gebackene Pasteten oder Falafel werden sie verwendet. In Portugal dienen Kichererbsen als Beilage zu Stockfisch.
Aufbewahrung
Getrocknete Kichererbsen sollten kühl und dunkel gelagert werden und halten sich so mehrere Monate.
Nährwert/Wirkstoffe
In Kichererbsen stecken Eiweiß, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, viel Lysin, die Vitamine B1 und B6 und Folsäure. Zudem ist der Mineralien- und Proteingehalt sehr hoch. Die Mineralstoffe Eisen, Magnesium und Zink sind reichlich enthalten. 100 Gramm Kichererbsen haben 275 Kalorien beziehungsweise 1151,37 Kilojoule.
Medizinische Wirkung
Da der Mineralien- und Proteingehalt von Kichererbsen so hoch ist, kann durch den Verzehr von Kichererbsen das Risiko von Krebs- und Herzerkrankungen verringert werden. Zudem sind einige Substanzen in Kichererbsen enthalten, die die vorzeitige Hautalterung verzögern können.
Rezepte mit Kichererbsen
- Hähnchen-Tajine mit Kichererbsen
- Kichererbsen-Curry mit Erdnüssen
- Exotische Spinat-Kichererbsen-Pfanne
- Kalib Channa (Würzige Kichererbsen)
- Kichererbsen-Ragout mit Cabanossi und Paprika
Veröffentlicht in LECKER.de
