
Kürbis - Herkunft:
Der Kürbis ist ein enger Verwandter von Zucchini, Gurke und Melone. Vor allem in Süddeutschland wird Kürbis angebaut, außerdem gelangt Kürbis als Import-Gemüse aus Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland zu uns.
Kürbis - Einkauf/Saison:
Die Erntezeit für Kürbis dauert von Ende August bis November. Dank seiner guten Lagerfähigkeit ist Kürbis bis ins Frühjahr erhältlich. Klopfen Sie auf den Kürbis: Je hohler der Kürbis klingt, desto ausgereifter ist der Kürbis. Achten Sie beim Kürbis auf harte, verholzte Stiele und eine unbeschädigte Schale. Kleine Exemplare haben ein festeres Fruchtfleisch und weniger Fasern.
Kürbis - Verwendung:
Ob als Kürbissuppe, Ofengericht oder Beilage - Kürbis ist ein vielseitiges Gemüse der Herbstküche. Besonders zu Halloween ist Kürbis beliebt - als leuchtende Zutat oder Deko-Laterne. Ein Tipp für schnelle Gerichte: Hokkaido-Kürbis muss nicht geschält werden!
Kürbis - Aufbewahrung:
Wird der Kürbis 1-2 Wochen bei Zimmertemperatur gelagert, bekommt der Kürbis eine dickere Schale und kann dann bei 10-13 °C mindestens 3 Monate aufbewahrt werden. Angeschnittene Stücke halten sich in Folie gewickelt ca. 3 Tage im Kühlschrank.
Kürbis - Ernährung:
Kürbis zählt zu den kalorienarmen Gemüsesorten, denn Kürbis besteht zu ca. 90 % aus Wasser. Seine orange Farbe verdankt der Kürbis den Carotinoiden, die als Antioxidantien im menschlichen Körper wichtige Schutzfunktionen gegen Zellschädigung und Krebs übernehmen. Kürbis enthält zudem viel Kalium, das den Flüssigkeitshaushalt des Körpers reguliert.
Kürbissorten
Kürbissorten - kleine Kürbis-Kunde
Kürbissorten
Früher wuchs in heimischen Gärten vor allem der "Deutsche Zentner", einen Riesenkürbis mit wässrigem Fruchtfleisch, der meist süßsauer eingelegt wurde. Heute finden Sie auf den Märkten viele verschiedene Kürbissorten in allen Größen und für jeden Geschmack. Unsere kleine Kürbis-Kunde zeigt die beliebtesten Kürbissorten im Überblick.
Kürbissorten: Butternut-Kürbis
Der Butternut-Kürbis - seiner Form wegen auch "Birnenkürbis" genannt - gehört zu den kleineren Kürbissorten mit viel Fruchtfleisch und wenigen Kernen. In der Küche punktet der Butternut-Kürbis mit seinem buttrigen Geschmack. Diese Kürbissorten eignen sich gut zum Überbacken oder für Püree.
Kürbissorten: Gartenkürbis
Der Gartenkürbis gehört zu den "riesigen" Kürbissorten und bringt bis zu 100 Pfund auf die Waage. Sein Fruchtfleisch schmeckt am besten kräftig gewürzt, zum Beispiel mit Ingwer, Paprika oder Chili und eignet sich gut zum Einlegen.
Kürbissorten: Hokkaido-Kürbis
Der Hokkaido ist wohl eine der bekanntesten Kürbissorten. Sein orangefarbenes Fruchtfleisch ergibt eine wunderbar cremige Kürbissuppe und eignet sich auch für Chutney-Rezepte. Das Besondere dieser Kürbissorten: Die Schale des Hokkaido ist sehr dünn und kann einfach mitgegessen werden.
Kürbissorten: Muskat-Kürbis
Der gerippte, große Muskat-Kürbis gehört zu den Moschus-Kürbissorten, die sich durch süßlich duftendes Fruchtfleisch auszeichnen. Das hellgelbe, zarte Fleisch des Muskat-Kürbis kann zudem mit einem edlen Maronen-Muskat-Aroma aufwarten.
Kürbissorten: Patissons
Die Diskus-Form der Patissons erinnert an eine fliegende Untertasse, weshalb diese Kürbissorten auch "Ufos" genannt werden. Die Mini-Form dieser Kürbissorten sind eine hübsche Dekoration. Häufig werden die kleinen Kürbisse zu Mixed Pickles verarbeitet. Pluspunkt: Schale und Kerne dieser Kürbissorten können mitgegessen werden.
Kürbissorten: Spaghetti-Kürbis
Unter der Schale des Spaghetti-Kürbis steckt ein leicht nussiges Fruchtfleisch, das beim Kochen in spaghettiähnliche Fasern zerfällt. Diese Kürbissorten gibt es in grün und gelb. Schmeckt auch gebacken lecker!
Kürbissorten: Türkenturban
Den Türkenturban - oder Bischofsmütze - machen seine originelle Form und die bunte Farbgebung zu einem echten Hingucker. Der große Speisekürbis gehört zu den Kürbissorten mit leckerem, festen Fruchtfleisch und eignet sich gut zum Aushöhlen und Füllen, zum Beispiel als Suppenterrine.
Veröffentlicht in LECKER.de








