
Linse – Herkunft:
Die Linse – wissenschaftlich "Lens culinaris" - gehört zu den Hülsenfrüchten und wird bereits seit Jahrtausenden auf der ganzen Welt kultiviert.
Linse – Einkauf/Saison:
Grün, gelb, braun oder rot – die Linse gibt es in vielen verschiedenen Sorten und ist das ganze Jahr über erhältlich. Generell gilt: Je kleiner die Linse, desto intensiver das Aroma. Und: Die nussigen Geschmacksstoffe befinden sich vor allem in der Schale.
Linse – Verwendung:
Ganz klassisch als Eintopf, in Suppen und Salaten, als Bratling oder Aufstrich: Die herzhafte Linse ist in der Küche vielseitig einsetzbar. Für jedes Gericht gibt es die ideale Sorte: Die großen Tellerlinsen eignen sich vor allem für Eintöpfe, die kernigen Puy- und Pardinalinsen kommen in Salaten am besten zur Geltung. Geschälte gelbe und rote Linsen werden beim Kochen schön sämig – perfekt für Currys und Dal.
Linse – Aufbewahrung:
Kühl und trocken gelagert lässt die getrocknete Linse sich bis zu 12 Monate aufbewahren.
Linse – Ernährung:
Hochwertiges Eiweiß, Ballaststoffe und ein hoher Gehalt an Eisen, Zink, Kalium und B-Vitaminen machen die Linse zu einem kleinen Kraftpaket und einem wertvollen Lebensmittel für eine gesunde Ernährung. Vor allem Vegetarier wissen die hohe Nährstoffdichte zu schätzen.
Linsen - kleine Sortenkunde
Linsen - unsere kleine Sortenkunde
Linsen
Die kleinen Linsen sind wahre Kraftpakete mit reichlich Eiweiß, Ballast- und Mineralstoffen. Je nach Sorte unterscheiden sich Linsen in Farbe, Form und Kochzeit. Wir haben die beliebtesten Linsen von Belugalinsen bis Tellerlinsen in unserer kleinen Sortenkunde zusammengestellt.
Linsen: Belugalinsen
Die schwarzen Linsen stammen aus Nordamerika und erinnern in Form und Farbe an Kaviar. Belugalinsen eignen sich für Reisgerichte und Eintöpfe und sind in ca. 30 Minuten gar. Tipp: Linsen extra kochen, sonst färben sie alle anderen Zutaten schwarz.
Rezeptvorschlag: Schwarzer Linseneintopf mit Speck und Käse
Linsen: Berglinsen
Berglinsen benötigen eine etwas längere Kochzeit von ca. 40 Minuten, bleiben dabei aber schön kernig. Die kleinen, braunen Linsen schmecken gut in deftigen Eintöpfen und Aufläufen oder als Linsengemüse.
Rezeptvorschlag: Berglinsen mit Kartoffelcroûtons
Linsen: Gelbe Linsen
Gelbe Linsen sind eigentlich braun, werden aber meist geschält angeboten. Der gelbe Kern ist in nur ca. 20 Minuten weich. Für Currys oder indisches Dal sind gelbe Linsen ideal, weil sie beim Kochen schön sämig werden.
Rezeptvorschlag: Linsencurry mit Kartoffeln und Möhren
Linsen: Pardinalinsen
Die grau-braunen Pardinalinsen sind innen gelb und werden beim Garen nur langsam weich. Ca. 30 Minuten Kochzeit benötigen die herzhaften Linsen - zum Beispiel in Suppen und Eintöpfen, für Salate oder Vorspeisen.
Rezeptvorschlag: Linsensalat mit Stremellachs und Koriandersalsa
Linsen: Puy-Linsen
Ursprünglich stammen die nussigen Puy-Linsen aus der Region Puy-de-Dôme in Frankreich. Heute werden sie aber auch in Nordamerika und Italien angebaut. Nach ca. 20 Minuten Kochzeit sind Puy-Linsen gar, aber noch mit Biss - perfekt für Salate und Linsengemüse.
Rezeptvorschlag: Gebratener Zander auf Puy-Linsen
Linsen: Rote Linsen
Rote Linsen sind bereits geschält - die Schale der Linsen ist eigentlich lilafarben. Beim Kochen - in ca. 15 Minuten - werden rote Linsen dann goldgelb. Ihre sämige Konsistenz ist ideal für indische Dals und würzige Suppen.
Rezeptvorschlag: Masur Dal (Roter Linsentopf)
Linsen: Tellerlinsen
Sie gehören bei uns zu den häufigsten Linsensorten: Tellerlinsen sind 6-7 mm groß, bei der Ernte hell olivgrün und nach längerer Lagerung gelbbraun bis braun. Die beliebten Linsen sind in ca. 40 Minuten gar und vielseitig einsetzbar: für Suppen und Eintöpfe, Aufläufe oder Bratlinge.
Rezeptvorschlag: Linseneintopf
Veröffentlicht in LECKER.de








