
Herkunft
Majoran stammt aus Nordafrika und wurde schon 300 v. Chr. in Griechenland erwähnt - als Pflanze der Liebesgöttin. Majoran war in Rom ebenso als Aphrodisiakum und als Gewürz bekannt. In Nordeuropa ist Majoran seit Ende des 16. Jahrhunderts verbreitet.
Saison
Die Majoran-Ernte erfolgt in unseren Breiten im Juni und Juli. Im Süden ist noch eine zweite Ernte im Oktober und November möglich.
Geschmack
Majoran schmeckt leicht süßlich, ähnlich dem Thymian, aber mit noch mehr Duft.
Verwendung
Majoran wird besonders zur Wurstherstellung verwendet, aber auch für Geflügel und als klassisches Kartoffelgewürz. Zudem findet Majoran-Öl in der Kosmetikindustrie Verwendung.
Aufbewahrung
Majoran lagert man am besten in gut verschließbaren Gefäßen. So hält Majoran sich mehrere Jahre.
Nährwert/Wirkstoffe
Majoran enthält circa ein Prozent ätherische Öle. Andere Stoffe sind Carvarol und Thymol. Sie verhelfen dem Majoran zu seinen heilkräftigen Wirkung. Majoran-Öl enthält Kampfer und Borneol.
Medizinische Wirkung
Majoran wirkt schleimlösend, krampflösend und nervenberuhigend. Majoran-Tee verschafft Linderung bei Erkältungen und Bronchitis. Außerdem wirkt Majoran bei Blähungen, Appetitlosigkeit und Bauchkrämpfen. In der Kosmetikindustrie wird er gegen fettige und unreine Haut eingesetzt.
Rezepte mit Majoran
- Frikadelle mit Apfel, Majoran und Speck
- Kürbissuppe: "pikant & fein", mit Zwiebelringen, Käse und Majoran
- Knusprige Gans mit Majoran-Äpfeln
- Saftige Putenoberkeule mit Majoran-Porree-Gemüse
- Zwiebel-Majoran-Püree zu Frikadellen
Veröffentlicht in LECKER.de
