
Herkunft
Senf war in der Antike und im alten Rom bereits als Gewürz und Heilmittel bekannt. Das Senfpulver wurde über die fertigen Speisen gestreut. Im Jahr 812 ordnete Karl der Große den Bau von Küchenkräutern an, darunter auch Senf. Aber erst im Mittelalter begann man den gemahlenen Senf mit Essig und anderen Zusätzen zu einer Paste zu verarbeiten.
Geschmack
Senfkörner schmecken pikant bis scharf, dem Rettich ähnlich.
Verwendung
Senfkörner werden für die Herstellung von Senföl oder als Futterpflanze verwendet. Außerdem gibt es Senfsaat bei Verdauungsstörungen und Blähungen oder auch Senfpflaster als Umschlag bei fieberhaften Erkrankungen und Entzündungen. Senf- und Kressesprossen werden in England als Mischung für Sandwiches angeboten.
Aufbewahrung
Senfkörner sollten lichtgeschützt, kühl und trocken gelagert werden, fertiger Senf am besten in einem gut verschließbaren Glas im Kühlschrank.
Nährwert/Wirkstoffe
Senfkörner enthalten viele ätherische Öle.
Medizinische Wirkung
Die in Senfkörnern enthaltenen ätherischen Öle regen die Verdauung an. Senfkörner gelten sogar als natürliches Abführmittel. Schon ein Esslöffel am Tag reicht aus.
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