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Herkunft
Die Heimat der Süßkartoffel dürften Mittel- und Südamerika sein. Dort ist die Süßkartoffel heute noch Bestandteil vieler Gerichte. In den USA darf sie zum Erntedankfest-Puter nicht fehlen. Die Süßkartoffel wird in vielen warmen Ländern der Erde angebaut, auch in Spanien, Portugal und Italien.
Saison
Die Süßkartoffel wird das ganze Jahr über geerntet.
Geschmack
Die Süßkartoffel schmeckt süß und nussartig und erinnert leicht an Kastanien und Kürbis.
Verwendung
Die Süßkartoffel wird gebraten oder gekocht wie die Kartoffel oder als Püree oder Gratin verarbeitet. Besonders lecker schmeckt die Süßkartoffel samt Schale in Holzkohlenglut gegart. Süße Sorten lassen sich auch prima für Desserts oder Kuchen verwenden. Außerdem stellt man aus der Süßkartoffel Spirituosen, Sago und Stärke her.
Aufbewahrung
Da die Süßkartoffel einen sehr hohen Wassergehalt hat, ist sie nicht lange lagerfähig. Am besten bewahrt man sie in dunklen, kühlen und trockenen Kellerräumen und nicht unter fünf Grad auf.
Nährwert/Wirkstoffe
Die Süßkartoffel besteht vorwiegend aus Wasser, reichlich Kohlenhydraten und wertvollem Eiweiß. Sie ist besonders reich an Vitamin E, enthält aber auch Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C und ist sehr reich an Beta-Karotin. Die gelbfleischigen Süßkartoffel-Sorten liefern das Vitamin A.
Medizinische Wirkung
Das in der Süßkartoffel reichlich enthaltene Beta-Karotin kann im Körper in Vitamin A umgewandelt werden. Eine Portion Süßkartoffel (etwa 120 Gramm) deckt den 2,5-fachen Tagesbedarf an Beta-Karotin ab, ähnlich wie der Gehalt einer Karotte. Die Antioxidantien wirken zellschädigenden freien Radikalen entgegen und machen diese unschädlich. Somit wirken Süßkartoffeln vorbeugend gegen Krebs, Arthrose und rheumatische Erkrankungen.
Rezepte mit Süßkartoffel
- Luxus-Burger mit Süßkartoffel-Chips
- Kabeljau auf Süßkartoffel-Meerrettich-Stifte
- Süßkartoffel-Sellerie-Gratin mit Filetsteak
- Süßkartoffel-Pfanne mit Spiegelei
- Süßkartoffel-Zucchini-Moussaka
Veröffentlicht in LECKER.de
