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Muskatnuss – süßlich-warmes Gewürz mit bitterer Note


Warm und würzig, süßlich-bitter, feurig und pfeffrig – mit ihrem beeindruckenden Spektrum an Aromen bereichert die Muskatnuss schon seit dem Mittelalter unsere Küche. Fein gerieben würzt eine Prise der bräunlichen Samen traditionell Kartoffelpüree, helle Soßen oder Blumenkohl.
Muskatnuss – süßlich-warmes Gewürz mit bitterer Note - muskatnuss
Ursprünglich stammt die Muskatnuss aus Indonesien.

Muskatnuss – Herkunft:

Botanisch gesehen ist die Muskatnuss eigentlich keine Nuss, sondern der Samenkern einer aprikosenähnlichen Frucht, die am Muskatbaum heranreift. Der leuchtend rote Samenmantel der Muskatnuss wird Muskatblüte - auch Macis - genannt und getrocknet ebenfalls als Gewürz verwendet.

Ursprünglich stammt die Muskatnuss aus Indonesien. Im Mittelalter gelangte die Muskatnuss dann über den Gewürzhandel nach Europa. Heute wird die Muskatnuss in vielen tropischen und karibischen Ländern kultiviert.

Muskatnuss – Einkauf/Saison:

Muskatnuss ist ganzjährig im Handel erhältlich. Kaufen Sie möglichst eine ganze Muskatnuss, die Sie dann frisch reiben. Gemahlene Muskatnuss verliert schnell an Aroma.

Muskatnuss – Verwendung:

Fein gerieben eignet sich die Muskatnuss besonders für Suppen und helle Soßen, Blumenkohl und Kartoffelpüree und harmoniert gut mit Käse. Auch in winterlichen Gewürzmischungen finden Sie häufig Muskatnuss. Tipp: Muskatnuss sparsam verwenden und erst kurz vor Ende der Garzeit zugeben, damit das Aroma erhalten bleibt.

Muskatnuss – Aufbewahrung:

Das Aroma der Muskatnuss verfliegt schnell, deshalb bewahren Sie die Muskatnuss am besten dunkel und luftdicht verpackt auf und reiben sie immer frisch über Ihre Speisen.

Muskatnuss – Ernährung:

Muskatnuss gilt traditionell als Schlaf- und Beruhigungsmittel – eine Prise Muskatnuss verstärkt die schlaffördernde Wirkung einer heißen Milch mit Honig. Darüber hinaus stärkt Muskatnuss die Nerven und regt sanft die Verdauung an. Die ätherischen Öle der Muskatnuss wirken schmerzlindernd und können bei Rheuma und Gelenkschmerzen zum Einsatz kommen.

Achtung: Muskatnuss enthält das giftige Safrol, das zu Leber- und Nierenschäden führt. Bei der üblichen Verwendung als Gewürz ist Muskatnuss aber ungefährlich. Erst ab 4 g Muskatnuss – das entspricht etwa einer ganzen Muskatnuss – kann es bei Erwachsenen zu Schwindel und Rauschzuständen kommen. Und: Bei Kleinkindern kann diese Menge schon zu lebensgefährlichen Vergiftungserscheinungen führen!


Veröffentlicht in LECKER.de

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