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 LECKER.de » Kochen » Warenkunde

Paranuss


Die Paranuss ist der Samen des bis zu 50 Meter hohen Paranussbaumes. Der wild wachsende Baum bildet kokosnussartige Kapselfrüchte, in denen fächerförmig 20 bis 40 Paranüsse enthalten sind. Harte Schale und mandelartiger Kern. Die Paranuss hat mit fast 70 Prozent den höchsten Fettgehalt unter den Nüssen. Davon sind fast 20 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
Paranuss - paranuss
Foto: Food & Foto
Die Paranuss enthält viele hochwertige Proteine.

Herkunft

Die Paranuss stammt aus den tropischen Regenwäldern Südamerikas, vornehmlich aus Brasilien und Peru.

Saison

Um die Weihnachtszeit herum hat die Paranuss Hochsaison. Man bekommt die Paranuss aber das ganze Jahr über zu kaufen.

Geschmack

Der Geschmack der Paranuss ist leicht erdig und mandelartig.

Verwendung

Die Paranuss ist vor allem leckere Knabberei. Verwenden kann man sie außerdem - wie andere Nüsse auch - zum Verfeinern von Kuchen, Torten und Gebäck. Gut schmeckt die Paranuss auch zerkleinert im Müsli oder zu Fleischgerichten.

Aufbewahrung

Weil die Schale besonders hart ist, kommt die Paranuss meist geschält in den Handel. Dann sollte sie rasch gegessen werden, weil die Paranuss wegen ihres hohen Fettanteils leicht ranzig wird oder schimmelt. Ungeschält hält die Paranuss sich trocken, luftdicht und dunkel aufbewahrt bis zu einem Jahr.

Nährwert/Wirkstoffe

Neben den in der Paranuss reichlich enthaltenen hochwertigen Proteinen, die für den Zellaufbau unerlässlich sind, ist die Paranuss der größte natürliche Selen-Lieferant. Außerdem hat sie einen hohen Mineralstoff-Anteil an Kalzium, Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor und Zink. 100 Gramm Paranüsse haben 660 Kalorien beziehungsweise 2740 Kilojoule.

Medizinische Wirkung

Das Spurenelement Selen stärkt die Abwehr und schützt die Schilddrüse. Das in der Paranuss enthaltene Phosphor unterstützt die Knochen, das Vitamin B1 wirkt sich positiv auf die Nerven aus.

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Veröffentlicht in LECKER.de

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